QVC: Die Kleidung von morgen
 
QVC

Die Kleidung von morgen

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Print-à-porter: Kleidung und Schuhe probieren wir in Zukunft nicht mehr an, wir lassen sie nach Maß fertigen.
Print-à-porter: Kleidung und Schuhe probieren wir in Zukunft nicht mehr an, wir lassen sie nach Maß fertigen.

Die Living-2038-Studie von QVC zeigt, welche Trends die Kleidung der Zukunft bestimmen, Themen wie Klimaschutz und Nachhaltigkeit werden in den Vordergrund rücken.

Smart Clothes (manche sagen I-Wear dazu), war vor nicht allzu langer Zeit einmal ein Zukunftsthema, aber die Diskussion über Chip in Hemdkrägen und Ärmelsäumen, die unser Leben erleichtern sollen, ist abgeebbt. Nun liegt eine QVC-Zukunftsstudie vor, „Living 2038: Wie lebt Deutschland übermorgen?“, das digitale Handelsunternehmen hat dafür mit Trendforscher Peter Wippermann, mit Trendbüro und Kantar zusammengearbeitet. „Knapp jeder dritte Deutsche aus der Generation Z kann sich laut unserer Umfrage vorstellen, künftig Kleidung zu tragen, die wie ein Smartphone funktioniert“, sagt Mathias Bork, CEO von QVC. „In 20 Jahren will niemand mehr umständlich Nachrichten tippen. Sprachsteuerung macht dann auch Kleidung zum praktischen Alltagshelfer.“


Wie könnte so eine Alltagshilfe aussehen? – Auf den Ärmel/Arm tappen und gleich telefonieren können (Levi’s hat so eine Jacke vorgestellt), Gürtel und Schmuckstücke sammeln Gesundheitsdaten, und ein spezielles Yogagewand zeigt einem vibrierend an, ob man den Sonnengruß richtig ausführt oder nicht. Das Maßschneidern könnte ein Revival erfahren, denn es gibt jetzt 3D-Drucker: Jeder Zweite aus der Generation Z wünscht sich – so die Living-2038-Studie –, dass Kleidung in Zukunft automatisiert nach Maß für ihn hergestellt wird; natürlich auch Schuhe.

Der schöne Schein wird nachhaltig

Das niederländische Start-up-Unternehmen The Fabric hatte eine seltsam-interessante Idee: Man „schneidert“ Kleidungsstücke, die es real nicht gibt. Das geht so: Designer-Kleidung wird von The Fabric nur noch digital konzipiert – zugeschnitten auf die Trägerin, die das Teil ausschließlich in den sozialen Netzwerken zeigt: als individuellen Filter über dem Körper. In der Realität wird das Luxus-Teil gar nicht mehr produziert, es ist nämlich bloß eine Datei. Das erste Kleid versteigerte das Label für 9.500 Euro in New York. Was physisch nicht mehr hergestellt wird, schont Ressourcen und Umwelt, so denk man das bei The Fabric.


Hier geht’s zur Studie.

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