: „Die Österreicher schätzen den Service des...
 

„Die Österreicher schätzen den Service des kontaktlosen Bezahlens immer mehr“

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„Wie im gesamten europäischen Raum geht für die österreichischen Konsumenten die Reise in Richtung Mobile Payment“, sagt Kurt Tojner, verantwortlich für die operative und strategische Geschäftsentwicklung sowie Relationship Management bei VISA Europe in Österreich.
„Wie im gesamten europäischen Raum geht für die österreichischen Konsumenten die Reise in Richtung Mobile Payment“, sagt Kurt Tojner, verantwortlich für die operative und strategische Geschäftsentwicklung sowie Relationship Management bei VISA Europe in Österreich.

Kurt Tojner ist ein weiterer Experte beim „Payment Gipfel“ am Conference Day der etailment WIEN Konferenz vom 23. bis 25. Februar 2015. Bei Visa Europe ist Tojner für die operative und strategische Geschäftsentwicklung sowie das Relationship Management in Österreich zuständig. Welche Inhalte Tojner während der Paneldiskussion im Speziellen ansprechen möchte und mit welchen Erwartungen er an der Konferenz teilnehmen wird, hat Tojner etailment.at im Interview verraten.

etailment.at: Sie sind einer der Teilnehmer beim „Payment Gipfel“ auf der etailment WIEN Konferenz. Auf welche inhaltlichen Schwerpunkte möchten Sie während der Paneldiskussion besonders eingehen?



Kurt Tojner: „The world of payment is changing“ – und zwar drastisch, wir befinden uns in einer sehr spannenden Zeit für die Zahlungsindustrie, es entstehen völlig neue Bezahlmöglichkeiten. Der Bargeldanteil im Handel beträgt derzeit noch an die 70 Prozent, das wird sich verändern. Neue digitale Technologien ermöglichen neue digitale Zahlungsmöglichkeiten, die einfacher, intelligenter und noch sicherer sind als je zuvor.



etailment.at: Visa ist ein großes, international tätiges Unternehmen: Inwiefern unterscheidet sich der österreichische Konsument von anderen Europäern beim Bezahlen? Wo sehen Sie hier Eigenheiten?



Kurt Tojner: Wie im gesamten europäischen Raum geht für die österreichischen Konsumenten die Reise in Richtung Mobile Payment. Die Österreicher schätzen den Service des kontaktlosen Bezahlens immer mehr – weil der Dialog zwischen Sicherheit und Bequemlichkeit funktioniert und von den Konsumenten gut angenommen wird. Bei den österreichischen Konsumenten ist der Trend feststellbar, dass die Visa-Karte immer häufiger eingesetzt wird. Bei den täglichen Einkäufen und Erledigungen wird verstärkt mit der Visa-Karte bezahlt. Der durchschnittliche Betrag pro Einkauf mit der Visa-Karte beträgt allerdings immer noch 90,7 Euro.



etailment.at: Visa bietet ebenfalls Möglichkeiten des kontaktlosen Bezahlens mittels Near Field Communication (NFC) an. Welche Entwicklungen erwarten Sie sich in Österreich in diesem Bereich in den kommenden Jahren?



Kurt Tojner: Wir stehen derzeit beim kontaktlosen Zahlen bei einer Rollout Quote der Terminals von mehr als 30 Prozent. Auch bei den Karten ist es ähnlich: Rund ein Drittel der Visa-Karten ist in Österreich mit Kontaktlos-Technologie ausgestattet.



etailment.at: Werden mobile Geräte wie beispielsweise Smartphones Ihrer Meinung nach physische Karten über kurz oder lang vom Markt verdrängen, wenn es um den Bezahlvorgang geht?



Kurt Tojner: Smartphones sind jetzt schon ein ganz wesentliches Instrument für Bezahlvorgänge. Das Smartphone nutzt die sicheren Visa-Systeme, um Transaktionen abzuwickeln. Visa investiert jährlich rund 200 Millionen Euro in Innovationen – mit dem Ziel, Zahlungen einfacher, schneller und sicherer zu machen. Die Konsumenten sind experimentierfreudiger geworden und werden neben dem kontaktlosen Bezahlen im Geschäft in Zukunft auch mittels Smartphone-App weltweit und in jeder Währung Zahlungen zwischen Privatpersonen abzuwickeln – beispielsweise um Geld an Verwandte zu überweisen.



etailment.at: Die etailment WIEN Konferenz wird vom 23. bis 25. Februar 2015 das erste Mal stattfinden. Mit welchen persönlichen Erwartungen werden Sie am Event teilnehmen?



Kurt Tojner: Das Programm und die Liste der Vortragenden wecken Interesse und machen Vorfreude auf den Dialog und Austausch mit Experten. Wenn am Ende des Tages jeder Teilnehmer mit einer neuen Erkenntnis für das eigene Unternehmen aus der Veranstaltung geht, hat die Konferenz schon gewonnen.



etailment.at: Wenn Sie sich das bisherige Programm der etailment WIEN Konferenz ansehen, auf welche Programmpunkte freuen Sie sich besonders?



Kurt Tojner: Natürlich ist das Themenfeld des Bezahlens und der möglichst guten Integration in den Kaufprozess ein für mich besonders interessanter Schwerpunkt. Ich freue mich besonders auf die Diskussion mit vielen interessanten Menschen.






Kurt Tojner ist einer von vielen hochkarätigen Teilnehmern bei der diesjährigen etailment WIEN Konferenz vom 23. bis 25. Februar 2015 im Austria Trend Hotel Savoyen. Das gesamte Programm können Sie unter diesem Link einsehen.



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