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Digitale Registrierkasse wickelte 2016 eine Million Transaktionen ab

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Christian Luger, Geschäftsführer Shoperate © Shoperate
Christian Luger, Geschäftsführer Shoperate © Shoperate

Vor rund zwei Jahren ist das Startup Shoperate gestartet, 2016 konnten monatlich rund 100.000 Transaktionen über die App abgewickelt werden.

Die Registrierkasse hat viele Diskussionen ausgelöst und bei vielen Unternehmern für Unverständnis gesorgt. Das österreichische Startup shoperate.com konnte hingegen von der Einführung der Registrierkassenpflicht profitieren. Vor mehr als zwei Jahren hat der Salzburger Christian Luger begonnen, eine App zu entwickeln, die als Alternative zu teuren Systemen dienen sollte. Mittlerweile werden mehrere hundert Kunden betreut und monatlich rund 100.000 Transaktionen über die App abgewickelt. Insgesamt konnte 2016 eine Million Kassentransaktionen abgewickelt werden. In der Basisversion kostet die Software inklusive Support 24 Euro pro Monat.

„Mit der Entwicklung der App habe ich schon lange vor Einführung der Registrierkassenpflicht begonnen“, erklärt Luger stolz und ergänzt: „Vor zwei Jahren war noch keine ordentliche simple und zugleich leistungsstarke Software für die Verbuchung von Kassenumsätzen erhältlich und von neuen gesetzlichen Vorgaben noch keine Rede. Dennoch passierte die Einführung der Registrierkassenpflicht für unser junges Unternehmen genau zum richtigen Zeitpunkt und sorgte für den notwendigen Schub im Vertrieb und in der Entwicklung.“

Um mit 1. April 2017 auf dem neuesten gesetzlichen Stand zu sein, werden alle Kunden durch Updates auf die digitale Signatur kostenlos umgestellt. Dann muss jede Registrierkasse mit einer technischen Sicherheitseinrichtung gegen Manipulation ausgestattet sein, vorab über FinanzOnline registriert werden. Zukünftig verfügen Registrierkassen auch über einen speziellen Chip oder sind wie im Fall von shoperate.com über Internet mit einer Signaturstelle verbunden. „Eine Manipulation ist damit ausgeschlossen, da alle Umsätze miteinander verknüpft sind und eine Lücke sofort entdeckt werden kann“, erklärt Luger.
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