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E-Commerce: Rakuten verrät fünf globale Trends für 2015

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„Das Wachstum des Cross-Border-Handels wird sich wohl weiter beschleunigen, weil die ersten wirklich globalen Marktplätze an den Markt gehen”, so Dieter Kindl, Geschäftsführer Rakuten Österreich. (Foto: Yield Public Relations)
„Das Wachstum des Cross-Border-Handels wird sich wohl weiter beschleunigen, weil die ersten wirklich globalen Marktplätze an den Markt gehen”, so Dieter Kindl, Geschäftsführer Rakuten Österreich. (Foto: Yield Public Relations)

E-Commerce sowie dessen Anteile am Gesamtumsatz wachsen von Jahr zu Jahr weiter an – so auch 2014. Dieter Kindl, CEO von Rakuten Österreich, prognostiziert fünf globale Trends für den Einzelhandel im nächsten Jahr.

Laut einer aktuellen Studie der Wirtschaftskammer Österreich ist der Umsatz im E-Commerce in Österreich in den letzten drei Jahren um 30 Prozent gestiegen. Wie 2014 wird auch für nächstes Jahr ein weiteres Wachstum erwartet. Im ständigen Wettbewerb benötigt es für die Händler das nötige Wissen über Marktverhältnisse und aktuelle Trends. Um auch im nächsten Jahr im Onlinehandel bestehen zu können, gibt Dieter Kindl, CEO von Rakuten Österreich, fünf Tipps.



1. Durch Verschmelzen von On- und Offline Kauferlebnis steigern



„Endgültig prallen die einst getrennten Welten von Verkauf und Unterhaltung aufeinander”, so Kindl. Im Jahr 2015 sollen On- und Offline-Welt noch weiter zusammenwachsen und das “Silo-Denken endgültig aufhören”, wie Kindl betont, und “verschiedene Angebote unter einem gemeinsamen Markendach präsentieren, sowohl im Internet als auch in der Fußgängerzone”. Somit erhält der Kunde “eine besser vernetzte Markenerfahrung” und “Loyalität wird durch die Etablierung eines Ökosystems aufgebaut, welches aus verschiedenen Services wie Verkauf und Entertainment besteht”, so Kindl weiter.



2. Entscheidungsjahr für Krypto-Währungen wie Bitcoin



Neue Bezahlmethoden wie Bitcoins waren bereits 2014 in aller Munde. Im nächsten Jahr wird sich laut Kindl zeigen, ob sich diese auch in Zukunft als gängige Methode etablieren können. “2015 wird das Entscheidungsjahr für die Zukunft der Krypto-Währungen wie zum Beispiel Bitcoin sein, die zuerst ihre Relevanz durch ein entsprechendes Transaktionsvolumen beweisen müssen. 2015 werden wir erfahren, ob diese Währungen überleben und damit ihr Versprechen einer neuen Weltwährung einlösen oder ob sie verschwinden werden, weil rechtliche und Sicherheitsbedenken deren Akzeptanz beim Kunden zu stark mindern”, so Kindl. Können sich die Krypto-Währungen durchsetzen, bescheinigt diesen Kindl aber eine “enorme Wirkung auf dem internationalen Transaktionsmarkt”. Somit würde ein weiterer Schritt zu einem globalen Marktplatz geschaffen werden.



3. Mobile Shopping steigt weiter an



Eine Studie des Handelsverbandes und der KMU Forschung Austria weist einen Anteil von Smartphones beim Online-Kauf von neuen Prozent aus. Dem M-Commerce bescheinigt der CEO von Rakuten ein “dynamisches Wachstum”. Dieses zeigt sich weniger an der Zahl der mobilen Käufer, als vielmehr an deren Ausgaben, die im Vergleich zum Vorjahr um 25 Prozent angestiegen sind. Kindl meint zu diesem Punkt: “Diese Entwicklung wird an Geschwindigkeit zunehmen und wir erwarten daher, dass der Einzelhandel mehr in mobile Handelsumgebungen und in das dazugehörige Marketing investieren wird, um so Kapital aus diesem schnell wachsenden Segment zu schlagen. In logischer Konsequenz werden die Vorteile des Omnichannel-Handels immer stärker in Anspruch genommen werden. Die Händler möchten eine nahtlose Markenerfahrung über die verschiedensten Kanäle vermitteln.”



4. Cross-Border Handel bringt neue Möglichkeiten für den Einzelhandel



„Das Wachstum des Cross-Border-Handels wird sich wohl weiter beschleunigen, weil die ersten wirklich globalen Marktplätze an den Markt gehen”, ist sich Kindl sicher. Die Möglichkeit, bei Händlern rund um den Globus einzukaufen, macht den Weg frei, um die eigene Reichweite international zu erweitern. vor allem bieten sich für Einzelhändler bessere Wachstumschancen. Kindl betont: “Das gilt vor allem für Händler aus kleineren Märkten, die ein geringeres inländisches Wachstumspotential haben.”



5. Social Shopping unterstützt verstärkt die Customer Journey



Bereits 2014 haben soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter Kauf-Buttons eingeführt. Der CEO von Rakuten sieht hier für 2015 großes Wachstumspotenzial, vor allem bei sozialen Bilderdiensten wie Pinterest und Instagram, die noch stärker wachsen als andere Netzwerke. „Soziale Medien nehmen eine zunehmend wichtigere Schlüsselrolle in der Customer Journey ein und beeinflussen dabei sowohl die Produktsuche als auch die Kaufentscheidungen. Für die USA vermuten Schätzungen, dass soziales Shopping in 2014 mehr als 2.69 Milliarden Dollar Einkaufserlöse eingefahren hat“, kommentiert Kindl die Entwicklung der Einkaufsförderung durch soziale Medien.”



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