: E-Commerce: Zu wenig ausgebildetes Persona...
 

E-Commerce: Zu wenig ausgebildetes Personal am Markt

-
Jan Radanitsch, Leiter des Diplomlehrgangs E-Commerce Management am WIFI Wien: “Das gesamte Angebot an gut ausgebildetem Personal am Markt ist viel zu gering für den großen Bedarf der nächsten Jahre.”
Jan Radanitsch, Leiter des Diplomlehrgangs E-Commerce Management am WIFI Wien: “Das gesamte Angebot an gut ausgebildetem Personal am Markt ist viel zu gering für den großen Bedarf der nächsten Jahre.”

In wenigen Wochen startet der neu gegründete Diplomlehrgang E-Commerce Management am WIFI Wien. Das Ausbildungsangebot soll Personen aus der Handelsbranche ausreichende Kompetenzen im E-Commerce-Bereich verschaffen. Denn an solchen Kompetenzen mangelt es derzeit noch.

„In Österreich besteht ein Mangel an Ausbildungsmöglichkeiten im E-Commerce Segment.“ Das sagt Jan Radanitsch, Gründer von Smarter Ecommerce, der den neu gegründeten Diplomlehrgang E-Commerce Management am WIFI Wien leiten wird. Das Ausbildungsprogramm startet am 15. September 2014, Interessierte können sich noch bis 27. August 2014 bewerben.



Ausgebildetes Personal fehlt



Wie es zu dem neuen Ausbildungsangebot kam? „Unternehmen haben Schwierigkeiten, E-Commerce Abteilungen aufzubauen oder zu erweitern, da entsprechend ausgebildetes Personal fehlt“, so Radanitsch im Gespräch mit etailment.at. „Doch E-Commerce integriert sich schon jetzt ganz tief in all unsere Lebensbereiche und wird das noch stärker tun. Da rächt es sich, dass jahrelang viel zu wenig investiert wurde.“ Der Diplomlehrgang richtet sich vor allem an Personen aus der Handelsbranche, die bereits aktiv im Thema arbeiten und ihre Kompetenzen komplettieren und auch theoretisch fundieren wollen. Auch Personen aus Unternehmen, die erst den Launch eines Online Shops planen und die operativen und strategischen Kompetenzen dafür aufbauen wollen, sind angesprochen.



E-Commerce birgt Potenzial für KMU



Aus dem Potenzial des Onlinehandels könnten Radanitsch zufolge vor allem Klein- und Mittelunternehmen schöpfen: „Die relativ geringen Einstiegshürden beim Aufbau eines Online Shops können auch für kleinere Unternehmen vorteilhaft sein – der eigentliche Firmenstandort ist dann sekundär. Ein kleines Waldviertler Unternehmen hat so die Möglichkeit, die gleiche Zielgruppe wie ein Unternehmen mit Sitz in der Wiener Innenstadt zu erreichen. Der Trend, wieder lokaler zu denken und lieber von kleineren, heimischen Shops als von internationalen Big Playern zu bestellen, kann auch für KMU ein Sprungbrett bedeuten.“



Das vollständige etailment.at-Interview mit Jan Radanitsch lesen Sie unter diesem Link.



stats