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eBay Trendreport: 30 Cases zeigen den Handel von morgen

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Screenshot: eBay Trendreport
Screenshot: eBay Trendreport

Künftige Reiseziele über Virtual Reality entdecken, künstliche Intelligenz und Lieferung direkt in den Kühlschrank: Der neue Trendreport von eBay und Trendone stellt vor allem die Themen Virtual & Augmented Reality, Artificial Intelligence und Internet of Things in den Mittelpunkt.

Wollten Sie schon immer einmal in einem virtuellen Kaufhaus shoppen, das Ihnen mehr als 12.500 Produkte anzeigt? Der Marktplatz-Riese eBay testet gerade in Australien mit der Warenhauskette Myer eine derartige Idee. Alles was die Kunden dafür brauchen, ist die dazugehörige App und ein Virtual-Reality-Headset. Speziell ist auch die Sight Search-Technologie, die es Usern ermöglicht, gewünschtes Objekt mit den Augen zu fixieren und es so in den Warenkorb zu legen. Mittels Features ist es möglich, den virtuellen Besuch für den Konsumenten zu personalisieren.



Dieses Beispiel ist nur eines von 30 des neuen Trendreports von eBay, der in Zusammenarbeit mit Trendone erstellt wurde. Virtual Reality in Verbindung mit sprachlicher Kommunikationsfunktion im Onlineshop wird das japanische E-Commerce-Unternehmen Kabuki ab August 2017 anbieten. Das Ganze funktioniert so: Kunden laden sich die App herunter und können verschiedene Produkte entdecken. Über eine Voice-Chat-Funktion besteht die Möglichkeit, sich mit befreundeten Nutzern auszutauschen. So soll die Entscheidung leichter gemacht werden.



Die Reisebranche versucht ebenfalls, von Virtual Reality zu profitieren. Die Luxusreisen-Plattform Zanadu ermöglicht es Kunden, mittels App vorab das Traumreiseziel zu erkunden und sich somit einen kleinen Überblick zu schaffen. Der Virtual Reality Travel Store in Shanghai steht für alle Interessierten offen:



Bots übernehmen Kernaufgaben



Künstliche Intelligenz hilft Händlern, als auch Verkäufern, sich besser auf den Kunden einzustellen. Das Startup Legion Analytics aus den USA hat mit dem Bot „Kylie“ einen Assistenten entwickelt, der es mithilfe künstlicher Intelligenz schafft, im E-Mail-Verkehr weniger relevante Texte zu übernehmen. Bewegt sich die Konversation in Richtung Abschluss, wird der Verkäufer tätig.



Ein anderes Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Shopping-Abbrüche mittels maschinellem Lernen zu verhindern. Nudgr schafft mit seiner Software die Grundlage, Muster und kleinste Anzeichen für einen Abbruch zu erkennen. Dementsprechend können gezielt Rabattangebote oder aufmunternde Messages an den Kunden ausgespielt werden.



Lieferung direkt in den Kühlschrank



Dritter Schwerpunkt des Reports ist das Thema Internet of Things. In Richtung Amazon Dash Button bewegt sich die Plattform „Kwik“ von Wefind-tech aus Tel Aviv. Konsumenten können mit Druck auf einen Knopf, der in Küche oder Badezimmer angebracht wird, Bestellungen aufgeben.



Lieferanten, die sich die Optimierung der Last Mile auf die Fahnen geschrieben haben, müssen vielleicht bald schon weiter denken: Nämlich die letzten Meter. Die schwedische Supermarktkette ICA bietet seinen Kunden nicht nur die Lieferung an die Haustüre an, nein, die Ware des Kunden wird darüber hinaus noch in den Kühlschrank des Kunden geschlichtet. Möglich macht dies ein digitaler Schlüssel, den der User über die Smartphone-App Glue erstellt. Der Lieferant von NordPost kann darüber das Schloss entriegeln, vorab wird ein Zeitfenster festgelegt.



Scannen – klicken – bestellen: Mit einer Augmented-Reality-Anwendung von Visa und Blippar können Kunden ein Kleidungsstück mit ihrer Smartphone-App scannen und das Stück danach sofort kaufen. Der Designer Henry Holland hat die App etwa bei einer Modeschau eingesetzt. Die Gäste konnten die präsentierte Mode so einfach auf ihr Display holen und kaufen.



Alle Cases des Trendreports finden Sie unter diesem Link.



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