Stripe: Fehler im Bezahlprozess
 
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Fehler im Bezahlprozess

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© Stripe.com
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Die Payment-Plattform Stripe analysierte Bezahlprozesse in deutschen Webshops und identifizierte nicht wenige Fehler – vor allem beim Check-out.

Stripe veröffentlichte heute eine Analyse der Check-out-Prozesse der 100 wichtigsten E-Commerce-Websites in Deutschland. Das Ergebnis ist einigermaßen beunruhigend: Insgesamt hat Stripe nämlich zwölf unterschiedliche Fehler identifiziert, die den Bezahlprozess mit Kreditkarte aufwändiger machen und damit zu Reibungsverlusten und schlechteren Conversions führen. Die Untersuchung ergab, dass fast 90 Prozent der 100 reichweitenstärksten deutschen E-Commerce-Websites drei oder mehr dieser Fehler machen.

Hält man sich diese Ergebnisse vor Augen, dann liegen deutsche Händler deutlich hinter den US-amerikanischen – dort sind es „nur“ 72 Prozent aller Websites, die drei oder mehr Fehler machen. Eine Möglichkeit für Unternehmen, den Check-out-Prozess automatisch zu optimieren, wäre der Einsatz von „Stripe Elements“, sagt das Unternehmen in seiner heutigen Aussendung.

Nur zwei der untersuchten Websites hatten einen fehlerfreien Check-out-Prozess. 92,7 Prozent wiesen drei oder mehr Fehler auf, 57,3 Prozent gar fünf oder mehr und immer noch 10,4 Prozent sieben oder mehr Fehler in den zwölf getesteten Kriterien. In einem Check-out fanden sich gleich neun Fehler. Durchschnittlich kamen die reichweitenstärksten deutschen Onlineshops auf – numerisch betrachtet – 4,69 Fehler pro Check-out – Reibungsverluste, die leicht korrigiert werden könnten.

Erfreulich war bei der Analyse, dass der Checkout-Flow auf fast allen Seiten durch responsives Design für mobile Endgeräte automatisch angepasst wird. Allerdings stellte sich nur bei 40 Prozent die mobile Tastatur automatisch auf die numerische Eingabe um, wenn das Eingabefeld ausschließlich für die Eingabe von Zahlen gedacht ist (z. B. für die Kreditkartennummer). Damit wird der mobile Check-out wiederum erheblich erschwert.
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