Flatio: Flatio hilft bei der mittelfristigen ...
 
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Flatio hilft bei der mittelfristigen Wohnsuche

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CEO und Gründer von Flatio: Radim Rezek. © Flatio
CEO und Gründer von Flatio: Radim Rezek. © Flatio

Bis zu einer Mietdauer von sechs Monaten wird Wohnraum auf der Plattform angeboten. Das hilft nicht nur den Mietern, sondern auch die Vermieter erhalten eine höhere Auslastung.

Wer eine Wohnung in Wien für einen begrenzten Zeitraum von einem bis sechs Monaten sucht, wird sich über das neue Angebot von Flatio.at freuen. Das tschechische Immobilien-Startup wagt die internationale Expansion – Wien ist die erste Stadt außerhalb Tschechiens – und bietet seinen Service nun auch in der österreichischen Hauptstadt an. Bis Ende 2017 sollen weitere 20 europäische Städte in Angriff genommen werden.

13.000 Übernachtungen in einem Jahr vermittelt
Durch Flatio.at soll nicht nur Mietern wie internationalen Managern, Studierenden, digitalen Nomaden oder auch Personen, die eine vorübergehende Unterkunft aufgrund von Renovierungen der eigenen Immobilie benötigen, geholfen werden, sondern auch Vermietern, die dadurch höhere Mieteinnahmen lukrieren können. Die Mieter müssen im Gegenzug nicht in Hotels übernachten oder kompliziert eine Unterkunft suchen. Auch der administrative Aufwand fällt für die Mieter weg. „In Tschechien konnten wir uns überzeugen, dass das Interesse an mittelfristigem Wohnen enorm ist. Wir sind nicht einmal ein ganzes Jahr am Markt und konnten innerhalb von Prag mehr als 13.000 Übernachtungen vermitteln, was nicht gerade wenig ist. Unser Ziel ist es in den folgenden Jahren in ganz Europa ein Wohnen über einen Zeitraum von ein bis sechs Monaten anzubieten, weil wir hier einen markanten Bedarf sehen. Wien ist für uns der ideale Start für eine Internationalisierung, da es uns sowohl räumlich als auch von der Mentalität sehr nahe ist“, erklärt der CEO und Gründer von Flatio, Radim Rezek.

Der Online-Aspekt spielt bei Flatio einen wichtigen Gedanken. Nicht nur die Besichtigung ist mittels virtueller Ansicht möglich, auch der Vertrag wird letztendlich online abgeschlossen. Ebenso die Mietzahlungen, die mittels einer Applikation online per Karte beglichen werden können. „Unser Ziel ist es, im Immobilienbereich Standards, an die wir im Online-Bereich gewohnt sind, einzuführen. Auch nach der Unterschrift des Mietvertrages sind wir mit Mieter und Vermieter im Kontakt. Wir bieten eine Web-Applikation an, mittels der Mieter und Vermieter kommunizieren können. Der Mieter kann über diese Applikation seine Miete online mit Karte bezahlen oder auch Mängel bekanntgeben. Auch die Auswahl der Immobilie wollen wir vereinfachen. Ähnlich wie bei Hotels, kann man sich Fotos anschauen, einen virtuellen Rundgang machen und die Wohnung online reservieren“, fügt Radim Rezek hinzu.
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