: Future Trend & Startup Szene: Viele neue S...
 

Future Trend & Startup Szene: Viele neue Startup Ansätze für Online Payment Methoden

-
Michael Müller ist Eigentümer und Geschäftsführer des österreichischen Payment Service Providers mPAY24. (Foto: mPAY24)
Michael Müller ist Eigentümer und Geschäftsführer des österreichischen Payment Service Providers mPAY24. (Foto: mPAY24)

Am Payment Markt gibt es bereits eine Vielzahl an Lösungen. Warum sich neue Startups besonders nach den Bedürfnissen des lokalen Markts richten sollten, erklärt Michael Müller, Geschäftsführer von mPAY24, in einem Gastkommentar.

Im Online-Payment beziehungsweise Payment-Markt im Allgemeinen ist seit einigen Jahren ein deutlicher Umbruch erkennbar. Speziell im Online-Bereich, der vor 15 Jahren noch in den Kinderschuhen steckte, hat sich der Markt in den letzten Jahren mit PayPal und vielen weiteren alternativen Zahlungsmittel und Zahlungsplattformen signifikant weiterentwickelt.



Kunden können heute aus einer Vielzahl an traditionellen Zahlungsmittel wie Kreditkarten, Lastschriftverfahren oder Zahlen per Rechnung im E-Commerce auswählen. Hinzu kommen alternative Verfahren wie Online-Wallets, Prepaid-Lösungen wie zum Beispiel paysafecard oder mobile Verfahren wie paybox beziehungsweise kurz vor der Einführung in Österreich stehende Verfahren wie Apple Pay oder Samsung Pay.



Richtiger Mix entscheidend



Diese begrüßenswerte und vielseitige Auswahl an Zahlungsmittel kann aber auch zur Verwirrung der Konsumenten führen und daher nicht unbedingt die Conversion-Rate bei Online-Händlern erhöhen. Online-Händler sind gut beraten, den für sie richtigen Mix an Zahlungsmitteln zu definieren, damit am Ende der Online-Kaufprozess für alle Beteiligte erfolgreich ist.



Hier stellt sich natürlich die Frage, ist der Punkt erreicht, wo neue Online-Zahlungslösungen keinen beziehungsweise nur mehr geringen Mehrwert für E-Commerce Händler beziehungsweise deren Konsumenten bieten? Und hieraus leitet sich auch die Frage ab, ob neue Marktteilnehmer einen Platz finden beziehungsweise Online-Händler sich neue Methoden näher anschauen sollten beziehungsweise deren Integration planen sollen.



Wenn man undifferenziert die von Payment Service Providern angebotene Anzahl an international verfügbaren Zahlungsmethoden von mehr als 100 Stück betrachtet, könnte dies zur Annahme führen, dass weitere keinen Sinn machen. Aber geografisch betrachtet schaut das anders aus, denn gerade alternative Zahlungsmethoden neben der klassischen Kreditkarte sind oft sehr lokal, können aber bis zu 40 Prozent pro Land ausmachen.



Von bestehenden Modellen abgrenzen



Somit haben neue Startups im Bereich durchaus eine Chance, wenn sie sich auf die Bedürfnisse des lokalen Markts richten – sowohl auf der Konsumentenseite als auch aus Sicht des Händlers. Der Schlüssel zum Erfolg wird jedoch sein, einen Weg zu schaffen, der Konsumenten und Händlern einen Mehrwert bringt. Und dies kann auf verschiedenen Ebenen passieren.



Gewinner im Bereich Payment, sind jene, die sich von den bestehenden Modellen abgrenzen. Ansprache von neuen Kundenschichten, signifikante Kostenvorteile für Online-Händler und natürlich vor allem durch einen hohen Convenience-Faktor sowohl für Händler als auch Konsumenten werden einen starken Einfluss auf den Erfolg haben.



Zur Person



Der gebürtige Grazer Michael Müller ist Payment Experte und erfahrener Entrepreneur. Als Mitgründer von paysafecard und bis 2014 CEO dieses Erfolgsunternehmens, ist Michael Müller seit Juli 2015 Eigentümer und Geschäftsführer des österreichischen Payment Service Providers mPAY24.



stats