Geizhals: Vergleichsportale gegen Google
 
Geizhals

Vergleichsportale gegen Google

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41 europäische Preisvergleichsportale - darunter Geizhals.at - haben bei der EU-Wettbewerbsbehörde eine Beschwerde gegen Google eingereicht.

Der Vorwurf ist nicht neu: Google soll den eigenen Shoppingservice "Google Shopping" gegenüber der Konkurrenz übervorteilen. Das, obwohl der Suchmaschinen-Riese bereits 2017 von der EU zu einer Kartellstrafe von 2,42 Milliarden Euro verurteilt wurde. 41 Preisvergleichsportale aus Europa sehen eine wettbewerbswidrige Praxis darin, dass Google die eigenen Angebote stets ganz oben bei den Suchergebnissen platziert und andere Plattformen entsprechend weiter unten listet.

Markus Nigl, CEO von Geizhals Preisvergleich, konkretisiert, weshalb erneut eine Beschwerde gestellt wurde: "Google nutzt seine Monopol-Stellung im Suchmaschinen-Bereich gnadenlos aus und setzt damit Preisvergleichsplattformen immens unter Druck. Googles derzeitige Praktiken gefährden europaweit nicht nur tausende Arbeitsplätze, am Ende bezahlt auch der Konsument höhere Preise." Konkretisiert wird dieser Vorwurf durch eine aktuelle Studie, laut der Google auf der eigenen Plattform höhere Preise als die Konkurrenten anzeigen soll. Dabei wurde eine Preisdifferenz von durchschnittlich 13,7 Prozent ermittelt.

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