Bitkom: Geld für die digitale Arbeitswelt
 
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Geld für die digitale Arbeitswelt

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Grafik: Bitkom Research
Grafik: Bitkom Research

Eine Befragung aus Deutschland zeigt: Umso größer das Unternehmen, umso mehr Geld wird in die Vermittlung von digitalen Kompetenzen gesteckt.

Wie Bitkom Research in einer repräsentativen telefonischen Unternehmensbefragung herausgefunden hat, investieren 57 Prozent der deutschen Unternehmen gezielt in die Aus- und Weiterbildung digitaler Kompetenzen der eigenen Mitarbeiter. 2016 waren es noch 55 Prozent. Und noch eines zeigt sich: Mit zunehmender Unternehmensgröße steigen auch die Investitionen. 56 Prozent der Unternehmen zwischen 20 und 99 Mitarbeitern investieren in ihre Mitarbeiter, um diese für die digitale Arbeitswelt fit zu machen. Bei Unternehmen zwischen 100 und 499 Mitarbeitern sind es 60 Prozent der Firmen, bei mehr als 500 Mitarbeitern bereits 62 Prozent.

„Die Digitalisierung hat schon heute großen Einfluss auf das Arbeitsumfeld und die Art zu Arbeiten. Wenn vermehrt Maschinen, Roboter und Computer Tätigkeiten übernehmen, sind nicht nur IT-Spezialisten gefragt. Digitale Kompetenzen brauchen dann alle Arbeitnehmer – und zwar bereits bei einfacheren Alltagstätigkeiten“, sagt Nils Britze, Bitkom-Referent Digitale Geschäftsprozesse. Und noch einen Punkt erachtet Britze für wichtig: „Lebenslanges Lernen muss raus aus dem Podiumssprech und rein in die unternehmerische Praxis. Digitalkompetenz gehört dabei in den Mittelpunkt.“



Über die Befragung
Die Angaben basieren auf dem Bitkom Digital Office Index 2018, einer repräsentativen telefonischen Unternehmensbefragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und IT-Leiter von 1.106 Unternehmen aller Branchen mit einer Größe ab 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt. Die Frage lautete: "Bitte sagen Sie mir, inwiefern Sie den folgenden Aussagen zustimmen. Ihre Einschätzung können Sie auf einer Skala von 1 'stimme voll und ganz zu', 2 'stimme eher zu', 3 'stimme eher nicht zu' bis 4 'stimme überhaupt nicht' zu abstufen. 'Wir investieren gezielt in die Weiterbildung unserer Mitarbeiter für die digitale Arbeitswelt.'" Die oben genannten Prozentzahlen basieren auf 'Stimme voll und ganz zu'/'Stimme eher zu'.

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