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Heimo Hackel, Card Complete: „Das Thema Sicherheit steht bei uns im Vordergrund"

Bernhard Bergmann/Werbeplanung.at Verlag
Beim Panel „Payment und Banking Gipfel” diskutierten (v.l.n.r.): Moderator Peter Neubauer, Heimo Hackel (Card Complete), Gero Kummer (PayPal),Fritz Tupy (WebID) und Gerald Putz (C&A). © Bernhard Bergmann/Werbeplanung.at Verlag
Beim Panel „Payment und Banking Gipfel” diskutierten (v.l.n.r.): Moderator Peter Neubauer, Heimo Hackel (Card Complete), Gero Kummer (PayPal),Fritz Tupy (WebID) und Gerald Putz (C&A). © Bernhard Bergmann/Werbeplanung.at Verlag

Kaum eine andere Branche ist so in Bewegung geraten wie der Finanzsektor.

Insbesondere im Zahlungsbereich erscheinen laufend neue Lösungen und Herausforderer auf der Bildfläche. Die wesentlichen Entwicklungen wurden im Panel „Payment und Banking Gipfel“ von Heimo Hackel (Card Complete), Fritz Tupy (WebID), Gero Kummer (PayPal) und Gerald Putz (C&A) diskutiert. Zusammenhänge und neue Chancen/Bedrohungen wurden ebenfalls während dem Diskurs herausgearbeitet.



Heimo Hackel stellte gleich zu Beginn die Card Complete Bank vor, die seit mehr als 30 Jahren am österreichischen Markt als Karten-Komplettanbieter für bargeldlosen Zahlungsverkehr steht. Seit einigen Jahren beschäftigt sich das Unternehmen vermehrt mit der Terminal-Software und versucht diese im Markt auch zu positionieren. „Wir sind an der Transaktion interessiert, das heißt, solange sie standardisiert und sicher ist, ist es uns egal, ob sie von einer Plastikkarte oder von einem Smartphone kommt. Das Thema Sicherheit steht bei uns im Vordergrund“, erklärt Hackel.



PayPal, ein Unternehmen das ein Online-Bezahlsystem betreibt, soll laut Gero Kummer mit dem Jahr 2015 das erfolgreichste Jahr, was Neukunden betrifft, gehabt haben. Dies soll vor allem mit der Trennung von eBay zusammenhängen. Nach der Trennung kam es bei PayPal zu einem Paradigmenwechsel. Das Unternehmen konnte dadurch das eigene Geschäftsfeld erweitern und eine Handlungsfreiheit ausleben. Die Herausforderung für Kummer ist, dass das Unternehmen unterschiedliche POS-Lösungen in unterschiedlichen Ländern hat. Weiters erwähnte er, die kürzlich bekanntgegeben Kooperation mit der Vodafone Group. Durch die diese Kooperation konnte ein weiterer Kundenkreis im Mobile-Bereich erschlossen werden. So kann das Unternehmen stärker in Europa unter anderem Fuß fassen.



Identifikation im Internet



„Wir stehen für eine Identifikation von Personen im Internet“, erklärte Fritz Tuby das Konzept der WebID. Das Unternehmen bietet Konsumenten weltweit einen von höchster Sicherheit im Umgang mit persönlichen Daten gekennzeichneten Weg Verifizierungsvorgänge durchzuführen. In den meisten Fällen ist die Bank oder der Finanzdienstleister der Vertragspartner. Wenn sich nun eine Person bei einem dieser Partner für eine Kontoeröffnung interessiert, wird diese direkt zum Call Center der WebID weitergeleitet. Während eines Interviews werden sogenannte Kontrollfragen gestellt, die die Identität einer Person prüfen sollen. Kommt es zu der Annahme, dass es sich bei der Person, um eine falsche Identität handelt, wird der Vorgang aus technischen Sicherheitsgründen unterbrochen. „Worauf es uns auch ankommt, ist nicht nur die Legitimierung und Identifikation einer Person, gegenüber dem Vertragspartner, durchzuführen, sondern womöglich den ganzen Prozess zu unterstützen. Dieser Prozess kann nicht nur darin bestehen, die Person amtlich zu legitimieren, sondern womöglich auch die Kontoeröffnung zu unterstützen“, erläuterte Tuby. Er ist der Meinung, dass man sehr wohl auch ohne Banken durchkommen könnte. „Wo immer ein vernünftiges „Umboarding“ notwendig ist, um ein Geschäftsmodell schnell und sicher auf die Beine zu stellen, ist das mithilfe der heutige Technologien und mithilfe der heutigen Lösungen, die bereits in hohem Ausmaß am Markt sind möglich“ erklärte er dem Podium.



Mehrwert muss gegeben sein



Auch bei C&A ist Payment ein stark diskutiertes Thema: Für Gerald Putz liegt die Problematik vor allem in den international uneinheitlichen Kartenzahlungssystemen. Für internationale Händler seien jene Zahlungssysteme von Bedeutung, die es auch schaffen in den Markt durchzudringen. „Man muss mit einem neuem System dem Kunden, aber auch sich selbst helfen können“, betonte Putz. „Die meisten stationären Händler mussten dem System und Service folgen, ohne jedoch einen Mehrwert durch diese neuen Bezahlungssysteme zu ziehen“, setzte er fort. „Es muss sich aus dem Verkaufsprozess ein Mehrwert für die Bezahlung ergeben, dann ist Retail auch dabei“ betonte Putz abschließend.



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