RegioPlan: Internet verändert unsere Städte
 
RegioPlan

Internet verändert unsere Städte

stock.adobe - Heiko Küverling
© stock.adobe - Heiko Küverling
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Seit fünf Jahren geht die Verkaufsfläche – ausgenommen im Lebensmittel- und Drogeriehandel – um jährlich zwei Prozent zurück, berichtet RegioPlan.

„Während wir bei den Top-Geschäftsstraßen noch kaum über längere Zeit Leerstände sehen, ist die Situation in kleineren Städten oder generell in schwächeren Handelszonen mit Leerstandsquoten von 15 % oder mehr oft dramatisch", berichtet DI Wolfgang Richter, CEO und Gründer von RegioPlan. Das Consulting-Unternehmen veranstaltet zu diesem Thema am 29. Oktober 2019 von 9 bis ca. 17 Uhr in der Albert Hall, Albertgasse 35, 1080 Wien eine Citytagung mit namhaften Experten. Anmeldung unter www.citytagung.eu

Aktuell sind etwa Wiener Neustadt, Villach, St. Veit an der Glan, Liezen, Bruck an der Leitha sowie viele andere in einer schwierigen Lage. Zurückgeführt wird diese Entwicklung auf die steigenden Konsumausgaben der Österreicher in Internet. Knapp 13 % werden bereits online ausgegeben, ohne den wenig onlineaffinen Lebensmittelhandel sind es bereits über 18 %. Und in dem für die Geschäftszonen so wichtigen Fashion-Bereich werden fast 25 % der Ausgaben online getätigt.

Aber es ist auch nicht mehr notwendig, wegen Bankgeschäften, Behördenwegen, Reisebuchungen, Apotheken, etc. in die Stadt zu kommen. Das alles spiegelt sich in den Frequenzzahlen wider. Wie gelingt es dann, Städte und deren Handelszonen attraktiver zu machen? Richter: "Es wird künftig darum gehen, die Menschen nicht als Umsatzspender und Steuerzahler, sondern als Gäste zu betrachten.“ Gastronomie, Kultur, Events und Freizeitangebote seien Angebote, mit denen man Menschen in die Städte locken könne.
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