Lidl: Lidl wehrt sich gegen AmazonFresh
 
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Lidl wehrt sich gegen AmazonFresh

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Herstellern, die AmazonFresh beliefern, droht Lidl mit Sanktionen beziehungsweise Teilauslistung. Gleichzeitig testet Lidl in Portugal eine Light-Version von Amazon Go.

Erst Anfang Mai 2017 hat Amazon seinen Lebensmittel-Lieferdienst AmazonFresh in Teilen von Berlin und Potsdam gestartet. Mit dem Service können Kunden um 9,99 Euro im Monat aus 85.000 Artikeln wählen – von frischem Obst und Gemüse, über Milch- und Kühlprodukte bis hin zu Backwaren und Bioprodukten. Der Discounter Lidl reagiert auf den Markteinstieg und droht laut Informationen der Lebensmittelzeitung Herstellern, die mit AmazonFresh kooperieren, mit Sanktionen bis hin zur Teilauslistung. Da Amazon versucht, mit seinen Produkten die Konkurrenz preislich zu unterbieten, folgt nun die Reaktion von Lidl.

Die Lebensmittelzeitung berichtet über ein weiteres Projekt von Lidl, das sich gleichzeitig stark an Amazons Supermarktkonzept Amazon Go orientiert. In Portugal läuft in acht Filialen ein Test, im Zuge dessen Kunden ihre Ware per Smartphone selbst scannen können. Dies erfolgt mit der App Lidl Shop & Go. Im Checkout-Bereich müssen die Kunden mit einem Klick in die App den Einkauf beenden. Der darauf erscheinende QR-Code wird an ein Lesegerät gehalten, wodurch ein Bon erstellt wird. Danach kann der Kunde bar oder mit Karte bezahlen.
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