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Mastercard eröffnet mit „Priceless Cities“ kommerzielle AR-Anwendungsmöglichkeiten

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Die Verbindung von Augmented Reality mit E-Commerce ist durch „Magic Mirrors“ in Schaufenstern denkbar, die das Auswählen von Artikeln und Speichern im Warenkorb direkt beim Einkaufsbummel möglich machen.

Mit „Priceless Cities“ hat Mastercard eine Augmented Reality Anwendung erstellt, die in Zukunft vielfache Anwendungsmöglichkeiten hat. So wäre es denkbar, den „Magic Mirror“, der Personen auch ohne Green- oder Bluescreen erkennt und freistellt und somit jeden Hintergrund einblenden kann, auch für E-Commerce zu nutzen. Die AR-Anwendung lässt sich in Schaufenstern installieren, um direkt dort am Schaufenster Produkte in den Warenkorb zu legen und diese später abzuholen.



Das wäre dann eine Kombination von Augmented Reality und E-Commerce, die den Kunden neue Möglichkeiten bietet. Ursprünglich wurde die drei mal drei Meter große LED Leinwand mit „Magic Mirror“-Software der Priceless Cities Kampagne von Mastercard im Museumsquartier aber dafür verwendet, Kartenbesitzer in einer der fünf Priceless Cities zu zeigen und sofort eine Postkarte davon zu erstellen.



Funktionsweise des „Magic Mirrors“



Alexander Seewald, einer der zwei Entwickler des „Magic Mirrors“, erklärt zur Technologie der flexiblen AR-Anwendung auf Basis von Microsoft Kinect: „Die App ermöglicht das Echtzeit-Keying von Personen ohne Green- oder Bluescreen im Hintergrund. Dem System wurde beigebracht, Personen zu erkennen und entsprechend freizustellen. Mit dem Magic Mirror können wir diese nun auf beliebige Hintergründe stellen, zum Beispiel in die Priceless Cities.“



Der Magic Mirror ist eine Weiterentwicklung des Produkts Universal Remote, das eine Handgestensteuerung von Präsentationen ermöglicht. Mittels Handgesten wird die Priceless-Cities-Anwendung so gesteuert, dass der Hintergrund beziehungsweise die Stadt wechselt, Zoomen möglich wird oder die Positionierung im Foto vom Benutzer angepasst werden kann. Damit konnten die Museumsquartier-Besucher in Wien gleichzeitig in einer anderen Stadt wie Rom, London oder Madrid spazieren gehen. „Nach mehreren Jahren experimenteller Entwicklung war es großartig, den Magic Mirror im Großformat zu sehen. Noch besser war es aber, in die fröhlichen Gesichter zu schauen, nachdem sie ihr Foto bekommen haben, auf dem der Teleport in die Priceless Cities als Erinnerung festgehalten wurde“, ergänzt Wissenschaftler Alexander Pfeiffer.



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