Rewe International: Merkur Onlineshop läuft n...
 
Rewe International
Noch bis Ende August können die Online-Kunden im Webshop von Merkur bestellen. © Rewe International
Noch bis Ende August können die Online-Kunden im Webshop von Merkur bestellen. © Rewe International

Kunden werden auf der Seite von Merkur Markt auf den Onlineshop von Billa verwiesen und sollen mit einem Willkommensgutschein belohnt werden. Auch Penny steht mit seinem Onlineshop vor dem Umbruch. Darüber hinaus wird an den Ladenöffnungszeiten gerüttelt.

„Liebe Kunden, bis Ende August können Sie noch in Ihrem Merkur Onlineshop einkaufen.“ Dies ist auf der Seite von Merkur Markt zu lesen. In Zukunft bündelt Rewe International seine Online-Kapazitäten über den Billa Onlineshop. So verweist man bei Merkur Markt auf billa.at, dort „erwarten Sie Ihre Lieblingsprodukte sowie ganz besondere Spezialitäten für jeden Anlass“. Als Willkommensgutschein gibt es eine Minus-20-Prozent-Aktion auf alle Produkte, dieser kann bis 30. September 2018 auf billa.at eingelöst werden.

„Die Kunden wurden über diese Veränderungen bereits informiert“, so Susanne Moser-Guntschnig, Head of Corporate Media bei Rewe International, gegenüber CASH. Auch wenn die Kunden nun im Billa Onlineshop einkaufen können – „die Produkte werden nicht ganz die gleichen sein“, wie Moser-Guntschnig weiter erklärt. So sind die Merkur Eigenmarken künftig nicht über den Billa Onlineshop zu erwerben. Jedoch profitieren die Merkur Markt-Kunden von der österreichweiten Zustellung des Billa Onlineshopd, so Moser-Guntschnig.

Gleichzeitig steht man auch bei Penny Markt mit dem Onlineshop vor großen Veränderungen. Online nicht mehr abrufbar, bedankt man sich auch auf penny.at „für Ihre Treue“. Laut Informationen der Webseite wird der „Online Auftritt einer Überarbeitung unterzogen“ und der „Penny Online Shop in dieser Form bis auf Weiteres nicht fortgeführt werden“.

Rewe fordert längere Öffnungszeiten
Schlagzeilen macht die Rewe darüber hinaus mit dem Wunsch nach längeren Öffnungszeiten für ihre Handelsfirmen. Wie der Kurier berichtet, wünscht sich Jan Kunath, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der deutschen Rewe Group, vier Stunden mehr pro Woche. Aktuell dürfen die Geschäfte maximal 72 Stunden geöffnet sein. Mit diesen täglich 20 Minuten mehr Zeit will der Konzern laut Marcel Haraszti, Bereichsvorstand der Rewe International, 500 zusätzliche Jobs schaffen. Zudem verspricht man sich einen Umsatzuwachs - in Deutschland sei ein solcher seit der Liberalisierung der Öffnungszeiten deutlich sichtbar.
Die Wirtschaftskammer widerspricht dem und sieht derzeit jedenfalls keine Notwendigkeit, die Ladenöffnungszeiten zu verlängern. Laut Spartenobmann Peter Buchmüller würden durch eine solche Maßnahme weder die Kaufkraft noch der Umsatz steigen. Es käme lediglich zu einer Umverteilung.
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