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MindTake-Studie: Bereitschaft zu Mobile Shopping steigt

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Die Bedeutung von Mobile Shopping in Österreich wächst: 17 Prozent der Befragten verwendeten schon einmal das Smartphone, um online einzukaufen, 15 Prozent shoppten bereits per Tablet.
Die Bedeutung von Mobile Shopping in Österreich wächst: 17 Prozent der Befragten verwendeten schon einmal das Smartphone, um online einzukaufen, 15 Prozent shoppten bereits per Tablet.

Das Vertrauen der österreichischen Einkäufer in mobile Endgeräte wächst: Immer mehr User nutzen Smartphone, Tablet und Co., um online einzukaufen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts MindTake Research. Demnach haben 96 Prozent der 500 Befragten schon einmal online geshoppt, 17 Prozent davon nutzten dafür bereits das Smartphone. Generell lässt sich ein Trend zu einer größeren Ausgabebereitschaft im Mobile Shopping feststellen.

Untersucht wurde, über welchen Kanal am liebsten online eingekauft und am meisten Geld ausgegeben wird. Die Kaufbereitschaft der User hängt demnach – ähnlich wie noch im Vorjahr – von der Größe des Endgeräts zusammen: Je größer der Bildschirm des Endgerätes beim Online-Kauf, desto eher sind die Befragten bereit, mehr Geld auszugeben. Sagten 2013 noch 60 Prozent, dass sie keine Produkte über das Internet mit dem Smartphone kaufen würden, ist es 2014 nur mehr etwa die Hälfte (52 Prozent). Vor allem männliche User bestellen immer häufiger per Handy. Beim Kauf mit dem Tablet ist die Anzahl der Verweigerer sogar von 59 Prozent auf 49 Prozent gesunken. Jeder dritte Österreicher (32 Prozent) würde laut Studie beim Einkauf via Smartphone bis zu 100 Euro pro Einkauf bezahlen (2013: 26 Prozent). Ein Viertel kann sich vorstellen, diesen Betrag beim Online-Shoppen mit einem Tablet auszugeben – das entspricht einer Steigerung von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr (18 Prozent). Die häufigste Bezahlform für Einkäufe mit dem Tablet oder PC und Laptop ist die Zahlung per Kreditkarte. Smartphone-Shopper bevorzugen hingegen Paypal, Moneybookers oder andere Bezahldienste, so die Studienergebnisse.



Jüngere User shoppen häufiger Mobile



In der Studie wurden die Österreicher auch allgemein zu ihren Online-Einkaufsgewohnheiten befragt. Demnach haben 38 Prozent in den letzten drei Monaten bis zu vier Mal online eingekauft. Ein Viertel tätigte bis zu neun, etwa ein Drittel sogar 10 und mehr Käufe im Netz. Die beliebtesten Einkaufskanäle sind laut Studie nach wie vor Laptop und PC: 95 Prozent geben an, diese Endgeräte zum Shoppen im Internet zu verwenden. 17 Prozent kaufen mobil mit ihrem Smartphone, 15 Prozent mit dem Tablet. Bei der Betrachtung nach Alter zeigt sich: Je


jünger die Online-Käufer sind, desto öfter wird mit dem Smartphone geshoppt. Einen Online-Kauf abgebrochen haben bereits etwa zwei Drittel der Befragten. Als Gründe werden unter anderem zu geringe Auswahl an Bezahloptionen (57 Prozent), nicht vertrauenswürdig erscheinende


Online-Shops bzw. Anbieter (26 Prozent) oder Zweifel bezüglich der Datensicherheit genannt (23 Prozent). Etwa jede zehnte Bestellung (11 Prozent) kam nicht zum Abschluss, weil die Website nicht für mobile Endgeräte optimiert war. Die Studie zeigt, dass die Smartphone-Shopper aktuell am liebsten Kleidung und Schuhe bestellen. Bei Tablet-Käufern sind hingegen Bücher, E-Books, Zeitungen und Zeitschriften der absolute Renner. Generell ist die Zahl der Käufe sowohl per Smartphone als auch per Tablet im Vergleich zum Vorjahr in allen Branchen gestiegen bzw. zumindest gleich geblieben.





Mobile Endgeräte werden vor allem für Einkäufe mit niedrigen Preisen verwendet. (Grafik: MindTake Research)
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Mobile Endgeräte werden vor allem für Einkäufe mit niedrigen Preisen verwendet. (Grafik: MindTake Research)
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