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Mobile Payment im weltweiten Vergleich: Europa hinkt hinterher

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Der “Global Mobile Payment Snapshot 2014? des Mobile Payment Anbieters Omlis gibt Einblicke in die M-Payment Marktakzeptanz in den einzelnen Kontinenten. (Zum Vergrößern anklicken)
Der “Global Mobile Payment Snapshot 2014? des Mobile Payment Anbieters Omlis gibt Einblicke in die M-Payment Marktakzeptanz in den einzelnen Kontinenten. (Zum Vergrößern anklicken)

12,4 Prozent aller Transaktionen in Europa stammen von mobilen Endgeräten – die meisten davon entfallen auf Reisen, Tickets und digitale Güter. Am beliebtesten ist das mobile Bezahlen in Deutschland, Großbritannien und Spanien. Doch im globalen Vergleich hinkt Europa weit hinter den anderen Kontinenten hinterher.

Am häufigsten genutzt wird Mobile Payment in Afrika. In Kenia und Uganda bezahlt jeder zweite Handybesitzer (52 Prozent) regelmäßig mit dem Handy. Das besagt der “Global Mobile Payment Snapshot 2014? des Mobile Payment Anbieters Omlis. Der Hintergrund: In Afrika besitzt beinahe jeder ein Handy oder Smartphone, während Geldautomaten, Terminals für Kreditkarten oder Festnetzanschlüsse weitgehend fehlen. Gerätehersteller investieren in den afrikanischen Kontinent, die Marktakzeptanz von M-Payment wächst und wächst.



Asien: 32 Prozent bezahlen mit Handy und Smartphone



In Asien hat M-Payment das „klassische“ E-Payment am Desktop-Rechner längst überholt: 32 Prozent shoppen und bezahlen dort mit ihrem mobilen Gerät, nur 21 Prozent sind es am PC. 2013 wurden in Asien 74 Milliarden Dollar über M-Payment abgewickelt. Der Hintergrund dieser hohen Marktakzeptanz im asiatischen Raum: Das mobile Internet feierte seine Geburt in Japan, dadurch war man dort schneller und besser vertraut mit mobilen Diensten als irgendwo anders auf der Welt.



Wachstumsmarkt Amerika und Australien



Neben Asien gilt auch Lateinamerika als Wachstumsmarkt im M-Payment-Bereich. Die höchsten Raten verzeichnen derzeit Brasilien, Mexiko und Chile mit etwa 30 Prozent Nutzungsrate. Mehr als 22 Millionen M-Payment User soll es bis 2016 in Südamerika geben. In den Vereinigten Staaten werden 17 Prozent aller Transaktionen mit mobilen Endgeräten getätigt, und die Marktakzeptanz wächst weiter. Ein enormer Schub fand im vergangenen Jahr auch in Australien statt: dort wuchs der mobile Bezahlanteil von 10 Prozent im Jahr 2012 auf 60 Prozent im Jahr 2013 – nachdem alle größeren Banken die NFC-Technologie in ihr Angebot mit aufnahmen.



Österreich leicht über europäischem Durchschnitt



Österreich liegt im M-Payment leicht über dem europäischen Durchschnitt. Einer MindTake-Studie aus dem Jahr 2014 zufolge shoppen und zahlen hierorts 15 bzw. 17 Prozent mit Smartphone bzw. Tablet – Tendenz steigend. Zwischen Mai 2013 und April 2014 gaben Herr und Frau Österreicher laut KMU-Forschung in Summe 250 Millionen Euro für Bestellungen via Smartphone aus. Und auch diese Zahl dürfte von Jahr zu Jahr weiter wachsen, denn laut einer Marketagent-Studie empfinden 57 Prozent der Österreicher M-Payment als innovativ und zukunftsorientiert.



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