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Österreichs Rolle im deutschen E-Commerce

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Der Payment-Anbieter mollie hat den Onlinehandel unseres Nachbarlandes unter die Lupe genommen.

Rund ein Drittel des Umsatzes deutscher Händler wird im Ausland generiert, der größte Handelspartner dabei ist Österreich, gefolgt von Frankreisch und der Schweiz. Eine Stichprobe von 130 Firmen (vorwiegend KMUs mit einem Jahresumsatz unter 10 Millionen Euro und E-Commerce-Aktivität) hat ergeben, dass 69 Prozent der Befragten in der Alpenrepublik tätig sind. Durchschnittlich verkaufen die Händler ihre Waren oder Dienstleistungen in acht europäische Länder, wobei Zypern mit sieben Prozent das am wenigsten belieferte Land ist. Für 44 Prozent der befragten Unternehmer ist Österreich unter den Top 5 der umsatzstärksten Länder. Als umsatzarme Märkte werden erneut Zypern, Ungarn und das Baltikum genannt.

Grund für die gute Marktposition Österreichs und die Verdrossenheit gegenüber den abgeschlagenen Ländern ist neben der Auftragslage auch die Zahlungssicherheit. Als sicherstes Nachbarland gilt Dänemark mit drei Prozent an erwarteten Zahlungsausfällen, gefolgt von den Niederlanden (vier Prozent) und Luxemburg (fünf Prozent). Knapp dahinter folgt Österreich mit sechs Prozent, die Schweiz mit sieben und Frankreich mit neun Prozent - ebenso hoch wie die Ausfallquote in Deutschland selbst.

Rund 68 Prozent der Umsätze erwirtschaften deutsche Händler im Inland, 21 Prozent stammen aus europäischen Märkten und 11 Prozent von außerhalb Europa. Die durchschnittliche Retourenquote von Waren in Deutschland liegt bei 17 Prozent, bei der Umfrage haben 78 Prozent der Händler angegeben, dass diese im deutschen Ausland niedriger ausfällt. Genaue Umsätze oder Sendungszahlen werden in der Studie nicht genannt.
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