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„Multichannel-Payment für hohe Conversion Rates“

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„Mit der Nachfrage am österreichischen Markt sind wir sehr zufrieden, auch die Österreicher zahlen gern auf Rechnung“, erklärt Miriam Wohlfarth, Mitgründerin und Geschäftsführerin von RatePay im Gespräch mit Etailment.at.
„Mit der Nachfrage am österreichischen Markt sind wir sehr zufrieden, auch die Österreicher zahlen gern auf Rechnung“, erklärt Miriam Wohlfarth, Mitgründerin und Geschäftsführerin von RatePay im Gespräch mit Etailment.at.

Der Kauf auf Rechnung ist im deutschsprachigen Raum die wichtigste Bezahlmethode im Internet. Vor allem hochpreisige Artikel werden beim Onlinekauf bevorzugt per Rechnung bezahlt.

Darüber ist sich auch der 2009 gegründete deutsche Payment-Anbieter RatePay im klaren, der seinen Schwerpunkt auf Bezahlung per Rechnung setzt und seit 2013 auch bei österreichischen Webshops zum Einsatz gelangt, unter anderem von Butlers und Petobel. Einen entscheidenden Schritt in Richtung Österreich hat RatePay im ersten Halbjahr 2014 gesetzt: seit März wickelt es die Zahlungen per Rechnung und SEPA-Lastschrift im österreichischen Onlineshop von Petobel ab, nachdem RatePay im Jänner 2014 erstmals das Risikomanagement im österreichischen Onlineshop Butlers.at übernommen hatte.



„Mit der Nachfrage am österreichischen Markt sind wir sehr zufrieden, auch die Österreicher zahlen gern auf Rechnung“, erklärt Miriam Wohlfarth, Mitgründerin und Geschäftsführerin von RatePay, die derzeit 50 Mitarbeiter am Standort Berlin beschäftigt. Weitere Schritte zur Internationalisierung plane man mit RatePay jedoch nicht, denn: „Rechnungskauf ist ein typisch deutsches Bezahlverfahren im Online-Handel und daher in anderssprachigen Staaten wenig bis gar nicht gefragt.“



Online und am PoS: Multichannel-Payment



Gemeinsam mit dem Möbel- und Accessoire-Anbieter Butlers arbeitet RatePay nicht nur Online, sondern auch direkt am PoS zusammen: „So können Kunden seit kurzem über eine iPad-Anwendung auch in den Butlers-Filialen per Rechnung zahlen. Das ist die perfekte Ergänzung für das Multichannel-Payment-Konzept“, beschreibt Wohlfarth die kanalübergreifende Zusammenarbeit. Was RatePay von den zahlreichen Mitbewerbern am Payment-Markt jedoch am deutlichsten abgrenzt, ist laut Wohlfarth der starke Fokus auf den Rechnungskauf: „Der Bezahlvorgang erfordert keine Registrierung und vermeidet die Eingabe sensibler Daten – und genau deshalb ist er so beliebt.“ Für Onlinehändler ist die Bezahlung per Rechnung jedoch auch immer mit Gefahren verbunden – beispielsweise, wenn nach bereits erfolgter Warenlieferung der Kunde seine Rechnung nicht begleicht. Auf diese Gefahr reagieren kann ein Payment-Anbieter etwa mit der Risikoprüfung eines Kunden und der Übernahme des Ausfallsrisikos.



Konversionsfördernd: Endgerät-unabhängige Payment-Systeme



Zwar hat sich Mobile als Verkaufskanal noch nicht durchgesetzt, die Bereitschaft zu Mobile Shopping steigt jedoch beständig an. Fast jeder fünfte Österreicher hat über sein Smartphone bereits einmal einen Kauf getätigt, vor allem jüngere Zielgruppen bezahlen bevorzugt mit ihrem mobilen Endgerät. Auch bei RatePay beobachte man die Trends im Payment-Sektor, so Wohlfarth: „Der Trend wird dahin gehen, dass immer mehr Händler in ihrer Multichannel-Strategie auch Payment-Systeme integrieren müssen, die unabhängig vom Endgerät funktionieren. Nur so können sie hohe Conversion Rates erzielen.“ Auch zeigt sie sich davon überzeugt, dass es im Payment-Markt zu einer Konsolidierung kommen wird: „Qualitativ hochwertige Payment-Anbieter, die Zahlung und Kundenkommunikation im Namen des Händlers aus einem Guss anbieten, werden sich langfristig durchsetzen.“



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