Österreichisches Institut für Wirtschaftsfors...
 
Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Österreich auf Platz 18

Bernd Deschauer / pixelio.de
Auf Rang 18 des Global Competitiveness Report 2017/18 © Bernd Deschauer / pixelio.de
Auf Rang 18 des Global Competitiveness Report 2017/18 © Bernd Deschauer / pixelio.de

Österreich hat sich im globalen Ranking der Wirtschaftsstandorte seit 2015 kontinuierlich hinaufgearbeitet und liegt jetzt auf Platz 18.

Im jüngsten Standort-Ranking des World Economic Forum rückt Österreich um einen Platz vor. In den beiden vergangenen Jahren hat es sich damit deutlich gegenüber der schlechten Platzierung im Jahr 2015 verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt der gestern veröffentlichte Global Competitiveness Report 2017/18 des World Economic Forum (WEF) in Genf. Österreich gewinnt gegenüber dem Vorjahr im Ranking einen Platz und liegt nun auf dem 18. Rang. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 konnte Österreich nur den 23. Platz erzielen.

Das Ranking beurteilt alljährlich die Wettbewerbsfähigkeit in 137 Ländern und beruht auf statistischen Quellen internationaler Organisationen sowie auf einer umfassenden Manager-Befragung in den teilnehmenden Ländern. Das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO) ist mit einer Befragung der österreichischen Führungskräfte als Partner des WEF an der Studie beteiligt. Michael Peneder, Industrieökonom am WIFO, betont, dass der Zugewinn um einen Rang in den Bereich statistischer Schwankungen fällt: „Allerdings wird damit die deutliche und für manche Beobachter überraschende Verbesserung im Vorjahr bestätigt.“

Konkret liegt Österreich in allen zwölf Kategorien des WEF-Index – die vom makroökonomischen Umfeld über die Infrastruktur, Innovation oder die Effizienz der Arbeitsmärkte bis zur Bildung reichen – entweder über oder am Durchschnitt der europäischen und nordamerikanischen Länder. Gegenüber dem Vorjahr werden vor allem die Stabilität der Banken und die Regulierung des Finanzsystems besser bewertet. Zudem hat Österreich bei der Verfügbarkeit von Breitbandinternetanschlüssen und der Nutzung mobiler Breitbanddienste aufgeholt.

International betrachtet, gab es keine wesentlichen Veränderungen in den Spitzenrängen. Bemerkenswert sind die Top-Platzierungen unserer Nachbarländer Schweiz (1. Rang) und Deutschland (5. Rang). Innerhalb der Europäischen Union befinden sich zudem die Niederlande, Schweden, Großbritannien, Finnland und Dänemark vor Österreich. Außerhalb Europas sind die USA (2. Rang), Singapur (3. Rang) sowie Hong Kong und Japan unter den zehn besten Standorten gereiht.
stats