: „Österreich verfügt als Land der KMU über ...
 

„Österreich verfügt als Land der KMU über eine wichtige Zielgruppe von Mercateo"

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Christoph von Lattorff, Geschäftsführer von Mercateo: „Seit der Gründung der Mercateo Austria GmbH haben wir unser Sortiment auf der Plattform verdoppelt (heute sind es über sieben Millionen Artikel). Auch unser Umsatz ist seitdem mit 20 bis 30 Prozent jedes Jahr stark gewachsen.” (Foto: Mercateo Austria)
Christoph von Lattorff, Geschäftsführer von Mercateo: „Seit der Gründung der Mercateo Austria GmbH haben wir unser Sortiment auf der Plattform verdoppelt (heute sind es über sieben Millionen Artikel). Auch unser Umsatz ist seitdem mit 20 bis 30 Prozent jedes Jahr stark gewachsen.” (Foto: Mercateo Austria)

Die etailment WIEN Konferenz findet vom 23. bis 25. Februar 2015 im Austria Trend Hotel Savoyen statt und wird aktuelle Trends und Entwicklungen im E-Commerce aufgreifen. Christoph von Lattorff ist Geschäftsführer von Mercateo und wird als einer von mehreren Experten beim Panel „Data Driven Commerce“ auftreten. Welche Inhalte er beim Panel vordergründig aufgreifen will und warum gerade der österreichische Markt für Mercateo attraktiv ist, hat etailment.at im Interview nachgefragt.

etailment.at: Sie werden im Rahmen der etailment WIEN Konferenz im Panel „Data Driven Commerce“ als Referent auftreten. Auf welche inhaltlichen Schwerpunkte werden Sie beim Panel besonders eingehen?



Christoph von Lattorff: Ich werde sicherlich auf die Unterschiede zwischen B2C und B2B verweisen. Das Potential auf diesem Gebiet ist enorm, aber es gibt auch Herausforderungen, die zu berücksichtigen sind. Oft gibt es Lösungsanbieter, die einem die Sterne vom Himmel versprechen, hier den Richtigen zu finden ist schwierig. Ein weiterer kritischer Punkt ist, dass man bereits eine „reichhaltige“ Datensammlung haben muss, damit Marketing Automation überhaupt funktionieren kann.



etailment.at: Mercateo ist seit 2012 in Österreich aktiv. Was machte damals, bei der Gründung, den österreichischen Markt für Mercateo attraktiv?



Christoph von Lattorff: Der österreichische Markt war allein schon aufgrund der Sprache der interessanteste erste Schritt innerhalb der Expansion. Zudem ist Österreich ein Land der KMUs, eine wichtige Zielgruppe von Mercateo. Es hat sich erwiesen, dass diese „lokale Strategie“ wirklich am effektivsten war, um international (profitabel) zu wachsen. Mittlerweile gibt es Mercateo in elf Ländern, sechs davon haben bereits ihre eigene Niederlassung, zwei weitere folgen.



etailment.at: Wofür steht Mercateo in wenigen Worten und was ist das Alleinstellungsmerkmal der Beschaffungsplattform?



Christoph von Lattorff: Mercateo ist ein riesiger B2B Marktplatz und wird deswegen oft als „Amazon des B2B“ gesehen. Wir bieten unseren Kunden aber viel mehr, ein neues „Mischwesen“ sozusagen. Neben dem Marktplatz gibt es bei uns E-Procurement Funktionalitäten, wie zum Beispiel Kataloghosting, personalisierbare Sichten, elektronische Schnittstellen zur Integration ins Warenwirtschaftssystem (SAP, SRM und so weiter), digitale (frei gestaltbare) Freigabeprozesse und noch viel mehr, die sich Kunden kostenlos oder zu wirklich günstigen Konditionen holen können. Kurz gesagt, Mercateo steht für Effizienz und Transparenz im Einkauf.



etailment.at: Wie hat sich Mercateo in den drei Jahren seit dem Launch in Österreich entwickelt?



Christoph von Lattorff: Seit der Gründung der Mercateo Austria GmbH haben wir unser Sortiment auf der Plattform verdoppelt (heute sind es über sieben Millionen Artikel). Auch unser Umsatz ist seitdem mit 20 bis 30 Prozent jedes Jahr stark gewachsen. Wir haben unsere Startseite erneuert und viele Features dazubekommen. Am Anfang hatten wir stark damit zu kämpfen, dass wir einfach neu und somit unbekannt waren. Mittlerweile ist den meisten Einkäufern Mercateo ein Begriff.



etailment.at: Wie sehen die aktuellen Herausforderungen und Ziele für 2015 aus?



Christoph von Lattorff: Wir haben uns für dieses Jahr wieder ein starkes Wachstum zum Ziel gesetzt, das zu realisieren wird sicherlich eine Herausforderung sein.



etailment.at: Die etailment WIEN Konferenz wird vom 23. bis 25. Februar 2015 das erste Mal stattfinden. Mit welchen persönlichen Erwartungen und Zielen nehmen Sie an der Premiere der Konferenz teil?



Christoph von Lattorff: Ich finde es toll, dass sich in dieser Richtung etwas mehr in Österreich tut. Vor allem, weil sich die Konferenz nicht nur B2C Themen annimmt, sondern auch B2B inkludiert. Ich erwarte mir viele spannende Vorträge und hoffe, interessante neue Kontakte und Ideen daraus mitzunehmen.



etailment.at: Wenn Sie sich das bisherige Programm der etailment WIEN Konferenz ansehen, auf welche Programmpunkte freuen Sie sich besonders??



Christoph von Lattorff: Ich bin besonders auf den Vortrag zum Thema B2B E-Commerce von Matthias Steinforth gespannt, und natürlich auf den Vortrag von Andreas Hladky.






Christoph von Lattorff ist einer von vielen hochkarätigen Teilnehmern bei der diesjährigen etailment WIEN Konferenz vom 23. bis 25. Februar 2015 im Austria Trend Hotel Savoyen. Das gesamte Programm können Sie unter diesem Link einsehen.



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