Österreichisches E-Commerce-Gütezeichen: Prei...
 
Österreichisches E-Commerce-Gütezeichen

Preisänderungen bleiben oft unbemerkt

Österreichisches E-Commerce-Gütezeichen

Eine Studie zum österreichischen Online-Handel zeigt, dass 40 Prozent der Befragten Preisschwankungen beim Online-Kauf noch gar nie aufgefallen sind.

Daher sei es besonders wichtig, auf Preisvergleichsplattformen wie geizhals.at die Preisentwicklungen zu beobachten, rät Thorsten Behrens, Geschäftsführer des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichens. 

Wird ein Hotel in Berlin am PC recherchiert, kann es passieren, dass der Preis für dieselbe Unterkunft am Smartphone deutlich günstiger ist. Auch Elektrogeräte haben am Computer oftmals einen anderen Preis als z. B. am Tablet. „Was vielen Online-Käufern immer häufiger auffällt, nennt sich datenbasierte Preisgestaltung und wird von Online-Händlern eingesetzt, um die Preise anzupassen“, erklärt Thorsten Behrens, Geschäftsführer des Österreichischen E-Commcerce-Gütezeichens. „Dabei werden Konsumenten mittels Algorithmen und auf Basis von Situationen und Daten wie dem Wetter, dem benutzten Endgerät, dem Aufenthaltsort oder dem bisherigen Einkaufsverhalten unterschiedliche Preise angezeigt.“

Corona lässt Preise steigen

Das Coronavirus und der daraus resultierende Boom für den Online-Handel haben sich nicht nur auf die Verfügbarkeit von Artikeln, sondern auch auf deren Preise ausgewirkt, die für gewisse Produktkategorien teilweise nun erheblich gestiegen sind. Dies betrifft vor allem stark nachgefragte Waren, die im Homeoffice und für das Homeschooling benötigt werden – wie Headsets, Webcams, Drucker und Druckerpatronen. Während der Preis für eine Webcam Ende Februar noch bei rund 60 Euro lag, ist dasselbe Modell im Moment für 170 Euro erhältlich.
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