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Omnichannel und IoT: Smartfridge soll 2018 kommen

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Am 22. November 2017 lud SIX Payment Services Austria zum Pressegespräch. Erklärt wurde, wie einzelne Kanäle künftig stärker vernetzt und Payment im Hintergrund abgewickelt werden kann. CASH war vor Ort.

„Seit zwei Jahren haben wir einen Schwerpunkt auf Omnichannel“, so Roger Niederer, Geschäftsführer SIX Payment Services Österreich, gegenüber Pressevertretern bei einem Termin im Wiener Headquarter in der Marxergasse. Mit dem Fortschreiten der Digitalisierung, auch im stationären Handel, werden diese Themen immer wichtiger. Das gesamte Onlinegeschäft sieht Niederer in Österreich noch „stiefmütterlich“ behandelt. Als Herausforderungen der Zukunft sieht Jürg Schneider, Spokesperson der SIX Group, vor allem den Kostendruck, Regulierungsbestimmungen, den Druck durch neue Wettbewerber und natürlich Risikomanagement. Vor vier Jahren hat es sich das Unternehmen daher zum Ziel gesetzt, innovativer zu werden.

Wie kann SIX Payment Services nun den Handel mit Omnichannel-Lösungen bedienen? Mit SIX kann der Händler über einen Token eine Nachfolge von Transaktionen auslösen. So sind etwa Services wie Click & Collect/Reserve, Click & Return, aber auch Abozahlungen möglich. Ebenfalls eine Option ist das sogenannte „Endless Aisle“. Der Kunde kann im stationären Geschäft über den Webshop bestellen – der mit dem Terminal verbunden ist – und somit gleich im Anschluss im Laden bezahlen.

Der digitale Milchmann kommt
Das Internet of Things hievt den Handel in eine neue Ära: Der Kühlschrank hat den Milchmann obsolet gemacht, doch durch smarte Haushaltsgegenstände wird die Lieferung an die Haustür wieder aktuell. „Smart kann man heute alles machen“, so Urs Gubser, Head E-Commerce Strategy and Projects. Mit dem Smartfridge, dem intelligenten Kühlschrank, bringt SIX Payment Services mit anderen Partnern den Milchmann zurück. Dabei will man, wie Gubser betont, „kein Amazon oder Google werden“, sondern ein Ökosystem schaffen, das neutral bleibt und mehreren Partnern offensteht. Im Jänner will man mit einem Prototyp starten, Mitte des Jahres soll das Projekt dann umgesetzt sein. Partner will man noch keine nennen, „doch das Projekt nimmt Formen an“, so Gubser. Der Smartfridge wird dann aber „sehr limitiert im Handel erhältlich sein“, erklärte Gubser weiter. Ziel ist die laufende Verbesserung der Funktionen.

Der Kunde kann bestimmen, ob Milch oder andere Lebensmittel in bestimmten Abständen, bei Bedarf oder bei Ablaufen der Lebensmittel nachbestellt werden. Dieses Geschäftsformat funktioniert natürlich auch mit anderen Produkten, die regelmäßig benötigt werden, so zum Beispiel Kontaktlinsen. „Wir von SIX sehen uns als Orchestrator, der hier alle Spieler zusammenbringt“, wie Beat Merkli, Head E-Commerce Business, anmerkte. „Fokus von SIX Payment ist der Bezahlteil sowie das Klappen der Kommunikation zwischen Kühlschrank und Händlern“, so Unternehmenssprecher Schneider abschließend.
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