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Online erworbene Kfz-Ersatzteile bringen oftmals technische und rechtliche Folgen mit sich

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Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/gastev/489637290 (CC BY-SA 2.0)
Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/gastev/489637290 (CC BY-SA 2.0)

Ersatzteile fürs Auto können im Internet teilweise billig erstanden werden. Viele Konsumenten sind sich aber nicht über die Änderungen der rechtlichen, technischen oder vertraglichen Rahmenbedingungen bewusst.

Viele Autofahrer kaufen Ersatzteile für ihren Wagen, ohne dabei über die technischen und rechtlichen Folgen nachzudenken: Die Haftung der Folgeschäden, Gewährleistung, kraftfahrrechtliche Genehmigungspflicht und Herstellergarantie, sind dem Konsumenten meist nicht bewusst. Der Einbau bringt oft Änderungen der rechtlichen, technischen oder vertraglichen Rahmenbedingungen mit sich. Neben den Auswirkungen auf die Verkehrs- oder Betriebssicherheit kann ebenfalls der Verlust der Zulassung zum Straßenverkehr die Folge sein.



Mangelnde Qualität kann die Folge sein



Wolfgang Dytrich, Vorsitzender des Berufszweiges Großhandel mit Kfz-Teilen, warnt vor den Folgen für den Autokunden: „Konsumenten sind gut beraten, Kfz-Teile zur eigenen Sicherheit nur bei konzessionierten Ersatzteilhändlern oder direkt in der Kfz-Werkstätte zu kaufen. Bei günstigen Teilen aus dem Internet sind oftmals durch mangelnde Qualität der Teile die Vorgaben der Fahrzeughersteller nicht erfüllt. Das kann für den Kunden zu großen Problemen führen.“ Kfz-Stätten können dabei keine Haftung übernehmen, so Dytrich: „Für Mängel von beigestellten Produkten durch den Konsumenten und eventuellen Folgeschäden können Kfz-Werkstätten keine Haftung übernehmen. Kfz Betriebe sind gefordert, die Konsumenten im Anlassfall über die Risiken von beigestellten Teilen zu informieren und durch wechselseitige Unterschrift auf einem von der Bundesinnung entwickelten Informationsblatt Rechtssicherheit herzustellen.“



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