DaWanda: Online-Marktplatz DaWanda stellt Bet...
 
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Online-Marktplatz DaWanda stellt Betrieb ein

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© Etsy
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Das deutsche Portal für Selbstgemachtes galt seit 2006 als Alternative zur Massenware. Ende August ist nun Schluss. Verkäufer auf DaWanda haben die Möglichkeit, mit ihren Shops auf die ähnliche Plattform Etsy umzusiedeln.

Im Dezember 2006 gründeten Claudia Helming und Michael Pütz die Online-Plattform DaWanda in Berlin. Einzigartige Produkte und Do-it-yourself-Anleitungen sollten eine Alternative zur Industrie-Massenware darstellen. Am 30. August schließt DaWanda nun seine Online-Pforten. Claudia Helming, Mitgründerin und Geschäftsführerin von DaWanda, erklärt die Gründe: „Wir mussten uns in den letzten Jahren zunehmend eingestehen, dass es uns alleine nicht gelingen wird, das Wachstum weiter voran zu treiben. Darum müssen wir jetzt handeln – um unseren Verkäufern auch langfristig das Bestehen ihrer Unternehmen, ihre Einkommen und weiteres Wachstum zu sichern.“

Bisherigen Käufern und Verkäufern auf DaWanda legt das Unternehmen nun die vom Konzept ähnliche Plattform Etsy ans Herz – mit Etsy wurde eine Vereinbarung getroffen, durch die DaWanda-Verkäufer mit ihren Shops per Tool einfach und kostenfrei umziehen können. Und das inklusive aller Angebote und Shop-Bewertungen. Das Tool wird Anfang nächster Woche zur Verfügung stehen. Auf Etsy warten knapp 35 Millionen Käufer weltweit. „Wir teilen eine gemeinsame Vision sowie gleiche Ziele und Werte“, sagt Claudia Helming. „DaWanda und Etsy unterstützen passionierte Selbermacher und professionelle Designer darin, ihre einzigartigen Produkte anzubieten und geben Käufern damit eine Alternative zu industrieller Massenware.“ Bis August kann auf DaWanda noch gehandelt werden, danach werden die Besucher zur Webseite von Etsy weitergeleitet.
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