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PayPal PassPort: Neues Online-Portal hilft heimischen Onlinehändlern beim Exportgeschäft

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Gero Kummer und Sabrina Winter beantworteten auch nach der Präsentation die Fragen der zahlreichen Pressevertreter vor Ort. (Foto: Redaktion)
Gero Kummer und Sabrina Winter beantworteten auch nach der Präsentation die Fragen der zahlreichen Pressevertreter vor Ort. (Foto: Redaktion)

Am 9. April 2015 lud PayPal in das Büro der Agentur Grayling in der Siebensterngasse, um die neue Online-Plattform PayPal PassPort vorzustellen.

Diese soll den österreichischen Händlern den Einstieg in den internationalen Onlinehandel erleichtern sowie Fakten, Tipps und Hinweise zu den einzelnen Exportländern bieten. Mit Gero Kummer, Senior Manager Business Development Österreich und Schweiz, und Sabrina Winter, Head of Communications DACH-Raum, waren zwei kompetente Gesprächspartner von PayPal vor Ort. etailment.at berichtet von der Pressekonferenz.



„Mit PayPal PassPort wollen wir zeigen, wie österreichische Händler mit E-Commerce international Erfolg haben können. PayPal PassPort bietet internationales Know-how mit einer Ansammlung von Fakten, Tipps und Hinweisen, um österreichischen Händlern im E-Commerce weiterhelfen zu können“, sagte Winter gleich zu Beginn der Präsentation. Mit dem neuen Tool will PayPal auf www.paypal.at/passport österreichische Onlinehändler beim Eintritt in den internationalen Handel unterstützen. Die Seite bietet detaillierte Informationen zum weltweiten Handel. „E-Commerce bietet natürlich auch für österreichische Händler große Chancen“, so Kummer, „weltweit gibt es ein Zahlungsvolumen im E-Commerce von 1,5 Billionen U.S.-Dollar“. Kummer weiter: „Der grenzüberschreitende Handel wächst doppelt so schnell wie der Inlandshandel. „Die Welt wächst hier zusammen – es besteht ein Riesenpotenzial.“ Österreich ist auch beim Onlinehandel ein Exportland, 66 Prozent der Exporte gehen nach Deutschland.



Eine Vielzahl an Tools stehen zur Auswahl



Mehrere Tools stehen Interessierten auf der Seite zur Verfügung. Die Karte „Tagesaktuelle Transaktionen“ zeigt Händlern, in welchem Volumen weltweit exportiert wird. „Dies sind natürlich alles Prognosen, aufgrund von Datensammlungen können Trends ausgespielt werden“, so Kummer. Ebenfalls werden den Händlern Informationen für besondere Tage, wie etwa Muttertag, angezeigt. Auf der Karte „Weltweite Handelskorridore“ erfahren Onlinehändler, zwischen welchen Märkten gehandelt wird und wie hoch die jeweiligen Importe und Exporte der einzelnen Regionen sind. Länder-Spezifika zu 22 Staaten bieten Informationen, so zum Beispiel den Shopping-Gewohnheiten, aber auch welche Güter in diesen Regionen eventuell noch nicht angeboten werden. Exportanleitungen geben Einsicht hinsichtlich Barrieren, Treibern und Hauptverkaufstagen der einzelnen Märkte. Weitere Tools sind unter www.paypal.at/passport verfügbar, so etwa der Versandkosten-Rechner. „Dieser hilft den Händlern bei folgenden Fragen: Worauf muss ich beim Zoll achten? Gibt es Steuern, die ich bezahlen muss?“ Händler können so auch besser Preise berechnen, damit die Gewinnmarge letztendlich auch zum eigenen Vorteil stimmt.



61 Prozent haben in Österreich bereits PayPal genutzt



PayPal kann als internationales Zahlungsmittel Händlern als auch Konsumenten helfen. Laut Kummer gibt es in Österreich bereits eine Million Aktivkunden von PayPal – 61 Prozent der österreichischen Online-Shopper haben bereits einmal mit PayPal bezahlt. Kummer dazu: „Es macht wenig Sinn, nur eine Zahlungsart anzubieten. Der Payment-Mix macht es aus. Hier ist PayPal eine weitverbreitete und komfortable Zahlungsmethode.“



Bei der Präsentation kam die Frage auf: Wo liegt nun der Vorteil für PayPal durch den neuen Service PassPort? „Natürlich ist es ein kostenloses Angebot“, so Kummer. „Aber wenn Händler einen Schritt weiter gehen wollen und international expandieren möchten, brauchen diese auch ein Zahlungsangebot für den internationalen Handel. Hier hoffen wir natürlich, dass der Händler dann auf PayPal als Zahlungsmittel zurückgreift. Eine Bezahlschranke für erweiterte Inhalte planen wir nicht.“ Ebenso verweist Kummer auf eine Studie vom ECC Köln: Diese zeigt, dass es durch die Einführung von PayPal auch weniger Kaufabbrüche in den Onlineshops gibt – den Ergebnissen nach sagen 53,8 Prozent der Befragten, durch das Angebot von PayPal weniger oft als früher abzubrechen. Kummer: „Dies ist natürlich ein Trumpf für Onlinehändler, da die Conversions höher sind.“



„Apple bringt Bewegung in den gesamten Markt“



Wie steht PayPal zu Produkten von Mitbewerbern wie Apple Pay oder Bitcoins? „Wir müssen für Apple Pay eigentlich dankbar sein, da Apple somit Payment wieder auf die Agenda gebracht hat“, so Kummer. Und Winter fügt hinzu: „Wenn Apple sich einem Thema annimmt, bringt dies meist Bewegung in den gesamten Markt.“ Auch Bitcoins sieht Kummer nicht wirklich als Konkurrenz. Das Konzept von virtuellen Währungen wie Bitcoins wird zwar zunehmen, braucht aber nach der Einschätzung von Kummer noch 10 bis 15 Jahre, um sich in der Masse durchzusetzen.





Screenshot: www.paypal.at/passport
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Screenshot: www.paypal.at/passport
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