: Pfeiffer Handelsgruppe startet E-Commerce-...
 

Pfeiffer Handelsgruppe startet E-Commerce-Offensive

-
Pfeiffers Antwort auf die logistischen Herausforderungen im Lebensmittelversand: Bei den Pick Up Stationen holt sich der Kunde seine im Webshop bestellte Ware anhand eines zugesandten Codes.
Pfeiffers Antwort auf die logistischen Herausforderungen im Lebensmittelversand: Bei den Pick Up Stationen holt sich der Kunde seine im Webshop bestellte Ware anhand eines zugesandten Codes.

Der österreichische Lebensmittelhändler Pfeiffer Handelsgruppe (Zielpunkt, Nah&Frisch) hat eine umfangreiche Offensive im E-Commerce gestartet.

Im Zentrum der Offensive steht der Online-Handel mit Lebensmitteln und die flächendeckende Zustellung in Österreich. In den E-Commerce-Ausbau investiert die Handelsgruppe einen “deutlich siebenstelligen Euro-Betrag”, erklärt der Geschäftsführer der Handelsgruppe, Markus Böhm.



Ein Eckpfeiler der Offensive ist die Hauszustellung von Lebensmitteln aus dem Onlineshop. Im Sommer 2014 startet die Handelsgruppe in Oberösterreich ihr Hauszustellservice gemeinsam mit der Österreichischen Post. Und tatsächlich liegt die größte Herausforderung im Online-Lebensmittel-Handel in der Logistik: Konsumenten erwarten sich in den meisten Fällen eine Abendzustellung und eine möglichst kurze Lieferzeit, hat ein von Pfeiffer initiiertes Forschungsprojekt der FH Oberösterreich („Food4all@home“) ergeben. Darum können Pfeiffer-Kunden in Ballungsräumen die gewünschte Lieferzeit der Lebensmittel bei Bestellung angeben. „Wir liefern mit durchgängiger Kühlkette zum Wunschtermin des Empfängers bis an die Haustüre – und das zu Supermarkt-Preisen“, erklärt Böhm die Pfeiffer-Antwort auf die logistische Herausforderung. Geliefert werden sollen die Waren in speziellen Kühlboxen.



Pick up Stationen: Abholboxen für online gekaufte Lebensmittel



Zweiter Kernpunkt des “New Solutions”-Programms sind die sogenannten “Pick up Stationen”, also Abholboxen, bei denen Kunden ihren Online-Einkauf “ein paar Stunden nach Bestellung” selbst an festgelegten Orten abholen können. Sobald der Online-Einkauf in den jeweils passend gekühlten Abholboxen verfügbar ist, werden Kunden via Mail oder SMS benachrichtigt. An der Pick Up Station selbst erfolgt die Warenausgabe mittels Eingabe eines zugewiesenen Pin-Codes, der zuvor übermittelt wurde. Bezahlt wird per Überweisung oder Kreditkarte, auch PayPal und Kauf auf Rechnung sollen als Bezahlarten folgen.


Ein zweimonatiger “Pick up”-Pilotversuch wurde am gestrigen Mittwoch in Linz eingeläutet. Die Pilotphase ist jedoch Mitarbeitern der Pfeiffer Handelsgruppe vorenthalten. Nach den zwei Monaten wolle man den Service noch feinjustieren, erklärt Böhm, der bundesweite Roll-Out der Abhol-Stationen soll dann bis Ende 2015 vollzogen sein.



Online-Shop Relaunch und Venture-Capital-Geber



Zielgruppe für die neuen Services sind laut Böhm alle Menschen, die nicht genügend Zeit oder Lust zum Einkaufen im Supermarkt haben oder über keinen Nahversorger verfügen und nach einer brauchbaren Alternative suchen. Auch ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität Bewohner von ländlichen Regionen könnten von der flächendeckenden Hauszustellung profitieren, erklärt Böhm.



Im Zuge der E-Commerce-Offensive hat die Pfeiffer Handelsgruppe auch ihren Online-Shop relaunched. Unter www.shop.unimarkt.at lasse sich aus 5.500 Artikeln auswählen und mittels einfachem Drag & Drop shoppen.  Außerdem möchte die Gruppe als Venture-Capital-Geber in Zukunft innovative Start-Ups aus Österreich unterstützen. Den Start macht Pfeiffer mit einer fünf-prozentigen Beteiligung an KochAbo.at.



stats