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Rocket Internet legt Fehlstart an der Börse hin

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Oliver Samwer, CEO von Rocket Internet/Foto: Rocket Internet
Oliver Samwer, CEO von Rocket Internet/Foto: Rocket Internet

Den Start an die Börse hat sich Rocket Internet wohl anders vorgestellt: Bei einem Ausgabepreis von 42,50 Euro stürzte die Aktie gestern teilweise auf 37 Euro ab und erholte sich bis Mittag wieder auf 41 Euro. Auch die einen Tag davor gestartete Aktie von Zalando fiel am Donnerstag unter den Ausgabpreis.

Die Startup-Schmiede Rocket Internet musste gestern einen schwachen Start an die Börse hinnehmen: Nach einem ersten Kurs exakt auf dem Ausgabepreis von 42,50 Euro folgte eine Talfahrt. Die Rocket-Aktie stürzte binnen weniger Minuten unter die Marke von 37 Euro ab. Zu Mittag kletterte der Kurs wieder zurück an die Marke von 41 Euro. Rocket Internet hatte mit dem Ausgabepreis die Preisspanne von 35,50 Euro bis 42,50 Euro komplett ausgeschöpft. Die Firma erlöst bei dem Börsengang rund 1,6 Mrd. Euro und war zum Börsenstart bis zu 6,7 Mrd. Euro wert.



Zalando startet ebenfalls holprig



Ebenso fiel am Donnerstag die Aktie von Zalando deutlich unter ihren Ausgabepreis, die einen Tag vor Rocket Internet startete. Bereits am ersten Tag fiel die Aktie bei einem Ausgabepreis von 21,50 Euro auf einen Wert von 20 Euro. Wie etailment.at bereits berichtet hat, konnte Zalando durch den Börsengang rund 605 Millionen Euro einnehmen.



Vorgezogener Börsenstart



Rocket Internet hatte den Börsengang um eine Woche vorgezogen, nachdem die Platzierung der Aktien bei Investoren vorzeitig abgeschlossen worden war. Nach Ablauf aller Sperrfristen sollen rund 24 Prozent der Aktien von Rocket Internet an der Börse gehandelt werden. Sowohl bei Zalando als auch bei Rocket hatte es in den vergangenen Tagen geheißen, dass die Nachfrage der Investoren viel höher als das Angebot an Aktien gewesen sei.



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