WKÖ/KMU Forschung Austria: Schuh- und Lebensm...
 
WKÖ/KMU Forschung Austria

Schuh- und Lebensmittelhandel mit größtem Umsatzplus 2016

Eisenhans/Fotolia.com
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Der Einzelhandel mit Schuhen und Lederwaren konnte mit einem nominellen Umsatzplus von zwei Prozent im Jahr 2016 in Österreich am stärksten zulegen.

Gleich dahinter folgt der Einzelhandel mit Lebensmitteln mit plus 1,9 Prozent.
Weniger gut lief es im Vorjahr für den Bekleidungseinzelhandel (minus 1,6 Prozent) und den Spielwareneinzelhandel (minus 1,1 Prozent).

Im Durchschnitt verzeichnete der stationäre Einzelhandel (exkl. Tankstellen und KFZ-Handel) im Vorjahr in Österreich ein nominelles Umsatzplus von 0,9 Prozent bzw. 0,6 Prozent real. Nimmt man noch den österreichischen Onlinehandel, der 2016 um vier Prozent zulegte, hinzu, kommt man auf 1,0 Prozent nominelles bzw. 0,7 Prozent reales Umsatzwachstum.

In absoluten Zahlen erreichte der stationäre Einzelhandel im Jahr 2016 ein Umsatzvolumen von 68,2 Mrd. Euro (brutto, inkl. Ust, vorläufiger Wert) und der österreichische Internet-Einzelhandel von rund 3,4 Mrd. Euro. Der Anteil des Onlinehandels am Gesamtumsatz liegt demnach bei rund fünf Prozent.

Bei der Präsentation der Zahlen meinte Bundesspartenobmann KR Peter Buchmüller, dass man sich von großen Umsatzsteigerungen im Handel verabschieden müsse. Die Branche ist jedoch ein stabiler Wirtschaftssektor und bedeutender Arbeitgeber. So erhöhte sich die Zahl der unselbstständig Beschäftigten (Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigte inkl. geringfügig Beschäftigte) im gesamten Einzelhandel im Vorjahr um weitere 0,5 Prozent. Damit bot der Einzelhandel im Jahresdurchschnitt 2016 rund 329.100 unselbstständig Beschäftigten einen Arbeitsplatz. Knapp die Hälfte davon arbeitete Teilzeit.

Für das laufende Jahr 2017 erwarten laut KMU Forschung Austria 78 Prozent der Einzelhändler einen stabilen Geschäftsverlauf. 13 Prozent gehen von Umsatzrückgängen aus und neun Prozent von einer Verbesserung der Geschäftsentwicklung.
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