Stripe: Schutz vor Kreditkartenbetrug
 
Stripe

Schutz vor Kreditkartenbetrug

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Die Payment-Plattform Stripe veröffentlichte eine Analyse, die neue Betrugsmuster bei Kreditkartengeschäften enthüllt © manwalk/pixelio.de
Die Payment-Plattform Stripe veröffentlichte eine Analyse, die neue Betrugsmuster bei Kreditkartengeschäften enthüllt © manwalk/pixelio.de

Betrugsfälle im E-Commerce-Bereich haben stark zugenommen. Um Onlinehändler bei der Bekämpfung von Betrügern in der Weihnachtszeit zu unterstützen, veröffentlichte die Payment-Plattform Stripe eine Analyse, die neue Betrugsmuster enthüllt.

Während das Einkaufen im stationären Einzelhandel durch PIN-Karten sicherer geworden ist, treiben Betrüger zunehmend im Internet ihr Unwesen. Anders als in physischen Geschäften müssen Online-Unternehmen die damit verbundenen Kosten tragen.

Was können Unternehmen dagegen tun? Stripe hat ein Jahr lang Daten analysiert, um illegale Verhaltensmuster nach Land, Tageszeit, Branche und anderen Faktoren zu kategorisieren. Das Ziel war, Einblicke in das Verhalten von Betrügern gewinnen, um den Händlern bei der Bekämpfung von Straftaten helfen zu können.

Die wichtigsten Erkenntnisse: Betrug variiert in großem Maß (je nach Ausstellungsland der betroffenen Kreditkarte) um 200 bis 300 Prozent. Die Zahl der Betrugsfälle steigt im Sommer an – und auch Ende Dezember –, aber nicht an starken Verkaufstagen, sondern an umsatzschwachen Tagen und Zeiten, etwa spätnachts. Betrüger neigen dazu, schnell weitere Käufe bei denselben Händlern zu tätigen. Diese Wiederholungskäufe werden zehnmal schneller eingeleitet als legitime Kaufabschlüsse. Die Betrüger kaufen am liebsten Produkte, die nicht geliefert werden müssen oder die an anonyme Orte wie öffentliche Gebäude oder Parks geliefert werden können. Dies erklärt die besondere Häufung von Betrug bei On-Demand-Services wie Lieferdiensten, Fahrgemeinschaften und günstigen Konsumgütern.

Der komplette Report steht hier zum Download bereit.
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