Migros: Schweizer Migros büßt 2016 Ertrag ein
 
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Schweizer Migros büßt 2016 Ertrag ein

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Migros verzeichnet nach eigenen Aussagen grundsolides Wachstum. © Migros
Migros verzeichnet nach eigenen Aussagen grundsolides Wachstum. © Migros

Während der Umsatz um 1,2 Prozent auf 27,7 Mrd Franken zulegt, schrumpft der Reingewinn des Schweizer Händlers im Geschäftsjahr 2016 um 16,2 Prozent auf 663 Mio. CHF.

Der Betriebsgewinn (EBIT) der Schweizer Handelsgruppe schrumpfte um 7,2 Prozent auf 911 Millionen Franken.

Ohne den Preisverfall wäre der Umsatz um 2,1 Prozent gewachsen, hiess es. "Der nach wie vor starke Franken und der in der Folge konstant hohe Einkaufstourismus sowie der Online-Handel haben unser Geschäft auch im vergangenen Jahr geprägt.", so Herbert Bolliger, Präsident der Generaldirektion des Migros-Genossenschafts-Bundes (MGB).

Dennoch habe der Händler seine Marktanteile (plus 0,7 Prozentpunkte auf 21,9 Prozent) und die Kundenfrequenzen im Einzelhandel weiter ausbauen können. Zudem konnte der Konzern besonders im Ausland deutlich zulegen. Die Migros France, die deutsche Tegut-Gruppe, die Gries-Deco-Gruppe Deutschland und Österreich sowie der Probikeshop legen um 6,4 Prozent auf 1,8 Mrd. Franken zu. Im E-Commerce-Geschäft habe Migros seine Position mit einem Umsatzplus von 15,8 Prozent auf 1,85 Mrd. CHF als Marktführer weiter ausgebaut. Investiert hat die Gruppe im vergangenen Jahr 1,66 Mrd. CHF - das waren 22,6 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte die Migros am Dienstag an ihrer Bilanzpressekonferenz in Zürich mit.

Migros war Ende 2016 an 685 Standorten vertreten, das waren 26 mehr als 2015; beschäftigt wurden zu diesem Zeitpunkt 102.851 Mitarbeiter, was einem Plus von 2,5 Prozent entspricht.  

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