EuroCIS2019: Schwerpunkt auf Digitalisierung
 
EuroCIS2019

Schwerpunkt auf Digitalisierung

Messe Düsseldorf/ctillmann
Auf der EuroCIS den Weg der Digitalisierung gehen © Messe Düsseldorf/ctillmann
Auf der EuroCIS den Weg der Digitalisierung gehen © Messe Düsseldorf/ctillmann

Die EuroCIS im Februar 2019 wirft ihre Schatten voraus und schickt als Appetizer ein paar Infos zu Digitalisierungs-Ausstellern.

Unter dem Motto „Technology Never Sleeps“ wird sich die EuroCIS dem omnipräsenten Thema Digitalisierung widmen. Das hat auf dieser Messe bereits Tradition, denn viele digitale Werkzeuge, die inzwischen auch im stationären Handel verwendet werden, wurde in den vergangenen Jahren auf ihr vorgestellt. Diesbezügliche Stichwörter sind etwa „Digital Signage“, mit Monitoren, die Bildern, Videos, Nachrichten und Werbung zeigen statten sich inzwischen auch kleinere Geschäfte aus. Es gibt sie im Schaufenster oder im Laden, als Stele im Raum, LED-Wall an der Kassenrückwand, erweitertes elektronisches Preisschild oder als digitales Wegeleitsystem.

Eine originelle Neuerung stellt die Messe Düsseldorf per Aussendung vor: Digital Signage auf Waagen im Frischebereich, eine Entwicklung des Kölner Unternehmens dimedis. Auf der EuroCIS präsentieren die Kölner erstmals die Integration dieser Software auf Mettler-Toledo-Waagen. „Ohnehin zählt die Lösung, mit der wir Inhalte auf diverse Endgeräte in der Filiale streamen können, zu unseren EuroCIS-Highlights“, kündigt Patrick Schröder, Bereichsleiter Digital Signage bei dimedis, an. Er berichtet zudem: „Schnittstellen zu Datenbanken wie Warenwirtschaftssystemen werden relevanter und bringen noch mehr Dynamik in Digital Signage.“

Das Smartphoe wird immer interaktiver


Interaktivität ist schon recht lange ein Thema, sie bekommt aber durch die technischen Neuerungen im Digitalen gerade für den Handel einen eigenen Reiz: denn jeder hat inzwischen ein Smartphone. Zur Gestaltung der Interaktivität gehört, dass man etwa Touch- oder zunehmend Sprach-Funktionen integriert, und Smartphones zu integrieren. Das ist derzeit der wichtigste Trend, heißt es. Mitarbeiter des Handels beispielsweise können Digital-Signage-Inhalte per Smartphone steuern, um sie einer veränderten Warenpräsentation anzupassen. Ebenso können Konsumenten mit bestimmten Inhalten interagieren. „Da die Kunden über ihr Mobiltelefon meist „always on“ und immer öfter „mobile only“ sind, wird das Smartphone zum zunehmend entscheidenden Touchpoint“, bemerkt Dr. Gerd Wolfram, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens IoT Innovation & Consult und Co-Autor des Buches „Digital Connection“, das unlängst erschienen ist (gem. m. Tanja Kruse Brandão, Springer Verlag).

Apps sind nicht mehr wegzudenken


Spricht man vom Smartphone, denkt man automatisch an Apps. Das Schweizer Unternehmen Scandit etwa unterstützt flexible Bezahlsysteme per Tablet (über den mobilen Kassierer/Verkäufer) oder Smartphone (Self-Checkout seitens des Konsumenten). Scandit hat einen in eine Mobile App integrierten „Barcode Scanner SDK“  entwickelt, der mobile Geräte in Scanning-Devices verwandelt. Sozusagen die Computerkasse im Taschenformat. Diese können ihre Stärke jedoch nicht nur im Self-Checkout, sondern auch in der Beratung ausspielen. Die digital verbesserte Interaktion mit der physischen Ladenumgebung, mit fortschrittlichen Datenerfassungs- und ARTechnologielösungen, bietet den Kunden Zugriff auf Produktinformationen und -verfügbarkeiten, personalisierte Angebote und andere nützliche Inhalte.

Ulrich Hieber, Sales Director Deutschland bei Scandit, fasst zusammen: „Der Laden der Zukunft wird digitale und physische Einkaufserlebnisse so miteinander verbinden, dass die Kundenzufriedenheit und -loyalität gesteigert und gleichzeitig der Betrieb rationalisiert werden.“ Alldas und noch viel mehr wird auf der EuroCIS zu sehen und zu besprechen sein. Die die Messe findet in den Hallen 9 und 10 des Düsseldorfer Messegeländes statt und ist für Fachbesucher von Dienstag, 19. bis Donnerstag, 21. März 2019, täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

www.eurocis.com
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