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Studie „Future Commerce – Handel 2025“ untersucht digitale Zukunftsszenarien

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Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverband Österreich: „Der Einzelhandel ist mehr als jede andere Branche von der Transformation durch die Digitalisierung betroffen, die viele Chancen birgt und zum Handeln zwingt.” (Foto Copyright: Philipp Hartberger)
Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverband Österreich: „Der Einzelhandel ist mehr als jede andere Branche von der Transformation durch die Digitalisierung betroffen, die viele Chancen birgt und zum Handeln zwingt.” (Foto Copyright: Philipp Hartberger)

Knapp die Hälfte der Österreicher kann sich digitale Assistenten, von Maschinen automatisiertes Einkaufen oder digital unterstützte Einkäufe vorstellen.

Die Studie „Future Commerce – Handel 2025“ des Handelsverbandes versucht die Frage, wie der Handel der Zukunft aussehen wird, zu beantworten. Österreichische Interneteinkäufer wurden zu den drei Zukunftsszenarien „Automatisiertem Einkaufen“, „Digitale Assistenten“ und „Autonomes Einkaufen“ befragt. Grundsätzlich herrscht digitales Interesse, dennoch schlägt persönliche Beratung digitale Assistenten. Mehr als 40 Prozent finden „Automatisiertes Einkaufen” realistisch, beim „Autonomen Einkaufen“ könnten sich fast 60 Prozent den Einkauf aus Eigeninitiative mit digitalen Geräten als Unterstützung vorstellen.



Bereits jetzt kaufen zwei Drittel der österreichischen Internetnutzer bereits einmal im Monat über das Internet ein. Mehr als 90 Prozent nutzen dafür den PC oder Laptop, bei den jüngeren ist der mobile Einkauf schon beliebter. Der wichtigste Aspekt bei der Zustellung ist für die Befragten die kostenlose Lieferung. Bei den Zukunftsszenarien können sich nur drei von zehn den Einkauf mit einem Assistenten vorstellen. Vier von zehn finden es realistisch, dass ein vernetztes Gerät selbst Käufe tätigt, also zum Beispiel eine Kaffeemaschine. Ohne Bestätigung sind für die meisten 25 Euro das Limit für den automatischen Einkauf. Die Verbreitung von Mobile Wallets, also elektronischen Geldbörsen am Smartphone wird laut der Studie steigen.



Die Studie wurde vom Innovationszentrum evolaris next level und der Kreativagentur menonthemoon erstellt. Die Online-Befragung wurde mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com von August bis September 2016 unter 2.300 österreichischen Internetnutzern durchgeführt. Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverband Österreich, meint zur Studie: „Der Einzelhandel ist mehr als jede andere Branche von der Transformation durch die Digitalisierung betroffen, die viele Chancen birgt und zum Handeln zwingt. Die Studie zeigt, dass nicht alle innovativen, technisch machbaren Geschäftskonzepte auch in der Praxis sofort brauchbar sind. Der Konsument muss sich genauso erst auf die neuen Möglichkeiten einstellen, wie der Handel. Das spiegelt sich auch bei der Bereitschaft automatisierte Käufe zuzulassen wider. Bereits heute wären 20 Prozent der Konsumenten bereit, Kaufentscheidungen bis 25 Euro vollkommen aus der Hand zu geben. An diese Höhe haben sich die Konsumenten wohl durch die explosionsartige Nutzung der NFC-Bankomatkarten gewöhnt.“



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