: Thomas Holzhuber über die Top 8 Online-Ent...
 

Thomas Holzhuber über die Top 8 Online-Entwicklungen und deren Bedeutung für die Zukunft

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Thomas Holzhuber, Gründer von holzhuber impaction. (Foto: holzhuber impaction)
Thomas Holzhuber, Gründer von holzhuber impaction. (Foto: holzhuber impaction)

Als Speaker frisch zurück von der OMX, der österreichischen Online Marketing Experts Konferenz in Salzburg, zieht Digitalmarketingprofi und Agenturinhaber Thomas Holzhuber (holzhuber impaction) Bilanz und stellt das Wissen rund um seinen Vortrag zum Thema „Digitale Transformation“ zur Verfügung.

1) Innovation Labs


Die Werkstätten, in denen Unternehmen ihre Zukunft schmieden, sind schon lange mehr als nur eine Spielwiese für Nerds. Sie sind zum essenziellen Bestandteil der Unternehmenskultur geworden, um den exponenziellen Veränderungen der Digitalisierung gewachsen zu sein und die Zukunft des Unternehmens aktiv mitzugestalten. Besonders der Retail-Sektor setzt auf Innovation und Disruption: Walmart und Lowe’s sind als herausragende Beispiele zu nennen – dem Innovation Lab von Amazon entspringt der vieldiskutierte, revolutionäre Dash-Button.


2) Artificial Intelligence


Die Maschinen werden nicht nur intelligent, sondern lernen auch ständig dazu – und nehmen uns damit jede Menge Arbeit ab. Seit Facebook Anfang dieses Jahres seine Messenger-Plattform für Chatbots geöffnet hat, dominieren die digitalen Gesprächspartner das Thema Künstliche Intelligenz. Sie helfen uns beim Buchen von Urlaubsreisen, versorgen uns mit News und Wettervorhersagen oder werden zu digitalen Shopping-Beratern wie zum Beispiel bei North Face. Das Gehirn hinter dieser Künstlichen Intelligenz stellen Systeme wie Watson von IBM dar.


3) Sensors


Die Vermessung der Welt beginnt beim eigenen Ich: Smarte Devices mit Sensoren machen die Selbstanalyse zum Kinderspiel. Intelligente Waagen, stylische Wearables, mit Sensoren ausgestattete Basketbälle und Fußbälle tracken unsere Gesundheit und unsere sportlichen Aktivitäten. In Verbindung mit Mobile-Apps machen Sie unser Smartphone zum Control-Room der Selbstverbesserung. Mit einer Prise Künstlicher Intelligenz bringen wir Technologien nicht nur bei, unsere körperlichen Funktionen zu tracken, sondern auch unsere Gefühle, wie es die Face-Recognition-Software Affectiva zeigt.


4) Drones


Drohnen, die kleinen, sehr bekannten Flugobjekte, sind längst im Mainstream gelandet. Als legitime Nachfolger des Götterboten Hermes werden sie von Lieferdiensten und Retailern zur schnellen Auslieferung von Waren eingesetzt – oder sie treiben mitunter seltsame Blüten, zum Beispiel als Drogenkuriere, für die Gefängnismauern ein relativ geringes Hindernis darstellen. Doch nicht nur in der Luft heben Drohnen ab: Amphibien-Versionen können auch auf Tauchstation gehen.


5) 3D Printing/Scanning


Eine Revolution der Fertigungs-Industrie zetteln 3D-Scanner und -Drucker an: Statt aufwändigem Zusammenbau, der Know-how und spezialisierte Maschinen benötigt, können wir alles Mögliche einfach ausdrucken. Objekte werden gescannt, vom Computersystem analysiert und in 3D „ausgedruckt“. Das geht von Alltagsgegenständen über Spielzeug, Schuhen, Kleidung bis hin zu Autos.


6) Self Driving Vehicles


Werden Kinder, die heute geboren werden, überhaupt noch einen Führerschein machen? Was zunächst verrückt klingt, ist eine berechtigte Frage, die wir uns angesichts der Fortschritte im Bereich selbstfahrender Autos stellen müssen. Die Lightversion dieser Technologie hat bereits längst Einzug in unseren Alltag gefunden: Assistenzsysteme in modernen Autos übernehmen das Einparken, halten die Spur und den Abstand zum Auto vor uns. An der Vollversion fahrerloser Automobile arbeiten sowohl Autohersteller wie Volvo und Mercedes, aber auch Google.


7) Robots


Die mechanischen Erdenbürger vermehren sich: Roboter unterstützen uns heute bereits in vielen Lebenssituationen. Führend auf diesem Entwicklungsgebiet ist der Handel: So gibt es bereits Bekleidungsgeschäfte, in denen Kleidungsstücke auf Knopfdruck automatisiert in die Umkleidekabine gebracht werden. Oder mechanische Assistenten in Supermärkten, die den Kunden bei der Orientierung in den Gängen helfen. Doch auch zu Hause muss man nicht auf die freundlichen Roboter verzichten: Ein Segway-Roboter begleitet einen durch die Wohnung und steht sogar für Konversation bereit.


8) Virtual Reality


Virtual-Reality-Headsets machen die Flucht vor der Realität zu einer einfachen Übung: Die Brille erlaubt das Entdecken von fantastischen Welten im virtuellen dreidimensionalen Raum und wird beispielsweise zur Sales-Unterstützung eingesetzt. So kann man aus erster (digitaler) Hand erleben, wie sich das neue Auto anfühlt und wie der Blick aus dem Hotelzimmer aufs Meer wirklich ist.


Über Thomas Holzhuber:


Gründete die Agentur holzhuber impaction 1994 als erste E-Consulting Agentur in Österreich. Kreativ-Kopf, New-Media-Pionier, Speaker, Marketing- und Wirtschaftsprofi. Besuchte mehrere Executive New Media Programme der Harvard Business School und MIT Sloan Management School. Startete als Marketing Manager bei Siemens und Biochemie. Hat die Young & Rubicam Tochter „Wunderman“ in Österreich und Zentraleuropa aufgebaut. Sieben Jahre als Geschäftsführer der Agentur tätig und als New Business Manager für die YR Gruppe europaweit im Einsatz. Heute ist Thomas Holzhuber vor allem Experte in den Bereichen Digitale Trends, Financial Technologies, E-Commerce, Online-Shopping, Big Data und Internet of Things. Sein Know-how reicht dabei weit über die nationalen Grenzen hinaus. Den Input für seinen aktuellen Vortrag auf der OMX in Salzburg hat er sich kürzlich bei einer Forschungsreise direkt aus dem Silicon Valley geholt.



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