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Training Day bietet Einstieg in Google Analytics und Google Tag Manager

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Das Interesse am Panel von Cem Alkan war groß: Auf der etailment WIEN und Google Analytics Konferenz 2016 war der Saal C im Austria Trend Hotel Savoyen bis auf den letzten Platz besetzt. (Foto: Manuel Stenger/Redaktion)
Das Interesse am Panel von Cem Alkan war groß: Auf der etailment WIEN und Google Analytics Konferenz 2016 war der Saal C im Austria Trend Hotel Savoyen bis auf den letzten Platz besetzt. (Foto: Manuel Stenger/Redaktion)

Cem Alkan, Online Marketing Manager bei webalytics, gab auf dem Trainings Tag der etailment WIEN und Google Analytics Konferenz (22. bis 24. Februar 2016) in Saal C eine Einführung in die Funktionen des Google Tag Managers. Zeitgleich sprachen Holger Tempel (webalytics) und Siegfried Stepke (e-dialog) im Saal A über die richtige Anwendung von Google Analytics.

„Der Google Tag Manager hilft Ihnen nicht, ihren Tag besser zu managen, sondern den User auf Ihrer Website besser folgen zu können“, eröffnete Cem Alkan von webalytics seinen Panelreihe am Vormittag der etailment WIEN und Google Analytics Konferenz. Alkan weiter: Wir haben fünf Grundbegriffe, die Sie im Tag Management System immer wieder hören werden.“ „Container“ ist letztendlich die Oberfläche, mit der die User arbeiten und beinhaltet alle Tags, Trigger und Variablen. „Tags“ bedeutet, dem User etwas anzuzeigen, im Quellencode wird etwas ausgespielt, wobei der User diesen Vorgang nicht sieht. „Trigger“ sind die Auslöserregeln, die vom Anwender definiert werden. In „Variablen“ werden Werte bestimmt. Der „dataLayer“ ist ein JavaScript Objekt und optional bestückbar.



Anwendungsfelder und Vorteile



Danach erklärte Alkan die technische Sicht eines Marketeers, sowie die Anwendungsfelder und Vorteile. Die Anwendungsfelder sind Websites aller Art wie etwa Blog, Onlineshops aber auch etwa Apps. Die Vorteile von Tag Management Systemen sieht Alkan vor allem im Einsparungspotenzial. Alkan betont: „Hat man erst einmal die Begriffe und die Anwendung verstanden, kann man viel selber machen – das Programm ist Marketeer-freundlich.“ Weiterer Vorteil laut Alkan: Es gibt nur wenig Implementierungsaufwand. Ebenfalls sorgt die zentrale Verwaltungsstelle für eine gute Übersicht, „Unternehmen sparen sich Zeit und dadurch auch Geld“, wie Alkan betonte.



Die ersten Schritte



Im ersten Teil des Vortrags von Alkan wurden Grundlagen und erste Schritte vermittelt. Im Container erhalten die Mitarbeiter eine Übersicht und können von hier aus Tags, Trigger sowie Variablen festlegen. Wurde ein Container erstellt, kann dieser auch auf mehreren Konten angewandt werden. „Sie sollten nur jene Variablen anhaken, die Sie auch wirklich nutzen. Dies erleichtert Ihnen das arbeiten“, so Alkan. Wird mit mehreren Konten gearbeitet, können auch diese über die Übersicht mit einem Klick eingesehen werden. In der Verwaltungsfunktion können etwa Kontoeinstellungen vorgenommen werden, auch die Kontoaktivität kann eingesehen werden. „Auf Kontoebene können Sie sehen, welcher Nutzer was und wann er es gemacht hat“, so Alkan. In der Verwaltung ist es ebenfalls möglich, die Containereinstellungen zu bearbeiten.



Das Zusammenspiel von Tags, Trigger und Variablen



Im zweiten Teil des Vortrags von Alkan ging es um „Tags, Trigger & Variablen“. Zwischen den drei Faktoren herrscht ein stetes Zusammenspiel. Die Variable liefert den Wert, der Trigger die Auslöseregel und der Tag den Code. Dieses Zusammenspiel wurde anhand der Pageviews von Alkan erklärt. Die Variable ist die Page URL, der Trigger kann jede Seite sein, der Tag der Pageview Tag. „Erst muss die Variable, dann der Trigger und zum Schluss der Tag definiert werden. Bei Google Analytics ist es genau andersrum, beim Google Tag Manager in dieser Reihenfolge“, so Alkan.



Variablen können etwa für Dienstprogramme, Fehler, Klicks, Formulare oder Verlauf festgelegt werden. Variable für Fehler sind beispielsweise dann sinnvoll, wenn man erkennen will, ob Fehler beim Laden bestehen. Bei Formularen kann gemessen werden, welche Zeilen im Formular angeklickt werden. Variablen für die Verlaufsübersicht können unter anderem ermitteln, wie weit der User auf der Webseite runterscrollt. Mit dem Google Tag Manager ist es ebenfalls möglich, benutzerdefinierte Variablen zu erstellen, wobei hierfür verschiedene Typen wählbar sind.



Nachdem ein neuer Trigger hinzugefügt wurde, müssen Bedingungen festgelegt werden. Diese zeigen an, wann der Trigger ausgelöst wird, wenn alle Bedingungen erfüllt werden. In der Übersicht können nochmals die Trigger und der Ereignistyp, der dahinter steht, eingesehen werden. „Es wird auch gezeigt, wie viele Tags den Trigger benutzen“, so Alkan.



Tags können implementiert werden, indem zu Beginn erst einmal ein Name für den Tag vergeben wird. Davor wird das entsprechende Produkt ausgewählt, zum Beispiel Google Analytics oder Google AdWords. Werden Tags hinzugefügt, muss bei Google Analytics Tags immer „anonymeizelp“ ausgwählt werden und der Wert auf „true“ gesetzt werden. Auch die ID, an die die Daten geschickt wird, muss ausgewählt werden. „Bei den Tags muss ebenfalls festgelegt werden, welche Trigger den Tag auslösen,“ wie Alkan erklärte.



Einstieg in Google Analytics



Im Saal A gaben währenddessen Holger Tempel (webalytics) und Siegfried Stepke (e-dialog) eine Einführung in Google Analytics. Neben Einsteigern in der Webanalyse sind die Panels auch für Personen gedacht, die ihre Kenntnisse auffrischen wollen. Holger Tempel gab vorab die grundlegende Inputs und erklärte erste Schritte, Stepke spricht im Nachmittagsprogramm unter anderem zu Multi Channel Funnels.





Auch in Saal A merkte man den Andrang am Training Day. Auf dem Foto hält Holger Tempel von webalytics gerade seinen Vortrag. (Foto: Manuel Stenger/Redaktion)
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Auch in Saal A merkte man den Andrang am Training Day. Auf dem Foto hält Holger Tempel von webalytics gerade seinen Vortrag. (Foto: Manuel Stenger/Redaktion)
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