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Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Information

UBIT schafft Maßnahmenpaket gegen Cyberkriminalität

Neuer Lehrgang „Data & IT Security“ soll Wissen an die Unternehmensberater und IT-Dienstleister des Fachverbands UBIT weitergeben.

Laut den Zahlen des Bundesministeriums für Inneres ist die Zahl der Cybercrime-Attacken 2016 um 30,9 Prozent gestiegen. Durch diese Gefahr und das Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung im Mai 2018 setzt der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Information (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich nun verstärkte Maßnahmen. So soll die Weiterbildung der UBIT-Berater im Bereich Cybersecurity verbessert werden und ein eigener Lehrgang „Data & IT Security“ kommen.

„Der Bedarf an entsprechender qualifizierter Beratung im Bereich Informations- und Datensicherheit steigt und so haben wir mit unserer Qualitätsakademie incite einen neuen Lehrgang inklusive Zertifizierung für IT- und Datensicherheit entwickelt“, sagt Mag. Alfred Harl, Obmann des Fachverbands UBIT. Ebenso ist die Aufklärungsquote um 6,4 Prozentpunkte auf 18 Prozent gesunken. „Das ist vor allem auf die globale Streuung von Tätern, Servern, Opfern und Geldflüssen, auf die immer stärkere Nutzung des Darknets durch Kriminelle und die daraus resultierenden technisch immer anspruchsvoller werdenden Ermittlungen zurückzuführen“, sagt Mag. Leopold Löschl, Leiter des Cybercrime Competence Center C4 des Bundesministeriums für Inneres (BMI).

Oftmals fehlt bei österreichischen Unternehmen das Bewusstsein, in Informations- und Datensicherheit zu investieren. Der neue Lehrgang soll Wissen punkto Sicherheitsprozessen, technischen Grundlagen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen an die Unternehmensberater und IT-Dienstleister des Fachverbands UBIT vermitteln.
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