Unito Gruppe: Unito erzielt den höchsten Umsa...
 
Unito Gruppe

Unito erzielt den höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte

Der Gesamtumsatz der Unito-Gruppe stieg um 1,6 Prozent auf 341,2 Millionen Euro (davon 303,6 Millionen Euro E-Commerce-Anteil). Der Onlineshop-Umsatz wuchs gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent, das stark rückläufige Kataloggeschäft blieb im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr jedoch stabil.

Die beiden Unito-Geschäftsführer Mag. Harald Gutschi und Dkfm. Achim Güllmann können entspannt auf e
© Unito/APA-Fotoservice/Hörmandinger
Die beiden Unito-Geschäftsführer Mag. Harald Gutschi und Dkfm. Achim Güllmann können entspannt auf e
Die beiden Geschäftsführer der Unito-Gruppe, Harald Gutschi, verantwortlich für Marketing und Vertrieb und Achim Güllmann, Geschäftsführer Abwicklung und Steuerung, präsentierten heute (6. April) die Gruppen-Bilanz im Wiener Grand Hotel. Und auch diese liest sich durchwegs positiv: Der Gesamtumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent auf 341,2 Millionen Euro. Besonders erfreulich für den Multi-Channel-Händler, zu dem u.a. Universal, Otto, Quelle und Ackermann gehören, ist die gute Entwicklung des E-Commerce-Geschäfts. Der Online-Umsatz verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent.

Für das laufende Geschäftsjahr peilt Unito einen Umsatz von 375 bis 410 Millionen Euro an. Das entspreche einem prognostizierten Wachstum von 10 bis 20 Prozent, so Gutschi. Unito sei auf einem guten Weg, das langfristige Umsatzziel von 550 Millionen im Geschäftsjahr 2020/21 zu erreichen, sind die Geschäftsführer optimistisch. „Wir nähern uns diesem Ziel Schritt für Schritt“, bekräftigt Güllmann. Sein CO-Geschäftsführer wirft ein, dass 12,6 Prozent Wachstum zwar nach viel klinge, doch Trends würden „nicht linear sondern progressiv gehen“ und E-Commerce sei ein solcher Trend.

„2016 war ein erfolgreiches Jahr für die Unito-Gruppe. Alle Kennzahlen haben sich positiv entwickelt, es ist uns gelungen, gruppenweit das anhaltende Umsatzwachstum weiter zu steigern. Wir haben in wettbewerbsfähige Angebote, Services und Technologien investiert. Diese Früchten ernten wir jetzt “, erklärt Gutschi. Investiert hatte die Gruppe u.a. in die Erneuerung ihrer Webauftritte. Die umsatzstärkste Marke Universal.at wurde einem umfassenden Relaunch unterzogen, im Zuge dessen sie u.a. ein neues Logo erhielt. Die 2016 in Technologie investierten 5 Millionen Euro, würden sich bereits rechnen, meint Gutschi.

Auf das Kataloggeschäft, das seit Jahren stark rückläufig ist, möchte Unito dennoch nicht komplett verzichten. Rund 37,6 Millionen Euro (-17,2%) wurde damit im abgelaufenen Geschäftsjahr umgesetzt – wobei hier anzumerken ist, dass auch Bestellungen, welche Kunden anhand der im Katalog angeführten Artikelnummer online tätigen, zum Offline-Umsatz gezählt werden. Den tatsächlichen Offline-Kunden, die zum Großteil 65 Jahre oder älter sind, bleibt der Katalog aber nichtsdestotrotz erhalten.

Otto Group wächst
Auch der Mutterkonzern Otto Group, der etwa 100 Onlineshops betreibt und darüber hinaus auch im Logistik-Bereich (Hermes) und dem Finanzwesen (EOS) tätig ist, konnte 2016/17 wachsen - und das trotz kostenintensiver Umstrukturierungsmaßnahmen u.a. in Frankreich, erklärt Güllmann. Die Group-Umsätze stiegen auf vergleichbarer Basis um fünf Prozent auf 12,5 Milliarden Euro ­– davon wurden 7 Milliarden Euro online generiert (+10%).

Im zweiten Halbjahr 2017 darf Unito das Vertrauen des Mutterkonzerns mit dem Start des Otto-Onlineshops in der Schweiz erneut bestätigen.
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