Unito-Gruppe : Klimaneutral bis 2030
 
Unito-Gruppe

Klimaneutral bis 2030

Unito-Gruppe
Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group.
Alexander Birken, Vorstandsvorsitzender der Otto Group.

Der deutsche Handels- und Dienstleistungskonzern Otto will bis 2030 klimaneutral werden – das teilte der Vorstand in Hamburg mit.

Bereits 2006 ist es gelungen, 50 Prozent der CO2-Emissionen einzusparen. Nun möchte das Unternehmen den Klimaschutz auf ein neues Level heben und innerhalb von zehn Jahren kein Klimagas mehr ausstoßen. Die eigenen Emissionen durch den Kauf von Zertifikaten auszugleichen, hält Vorstandsvorsitzender Alexander Birken für den falschen Weg. "Wir sehen Kompensation aus Klimaschutz- und Kostensicht immer als das letzte Mittel an beim Erreichen unserer Nachhaltigkeitsziele", so Birken.

Otto Österreich zieht mit

Hierzulande sind wesentliche Bausteine der Klimaverschmutzung die Pakete-Zustellung, wie Pressesprecher der Unito-Gruppe Jürgen Pock gegenüber CASH bestätigt: "Wir haben mit der Post bereits jetzt einen Dienstleister, der CO2-neutral zustellt. Vermeiden, umstellen auf CO2-freie Fahrzeuge, kompensieren, das ist die Maßnahmenkette. Aktuell gibt es noch Post-Kompensationszahlungen. Unser Ziel ist es auch, die Zustellung weitgehend ohne Kompensation mit unseren Partnern bis 2030 klimaneutral durchzuführen." In punkto Waren werden die Eigenmarken klimaneutral organisiert. "Diesbezüglich gibt es mit Cotton made in Afrika und dem Code of Conduct neben der Klimaneutralität hervorragende nachhaltige Maßnahmen", so Pock.

stats