Paymill: Was der Brexit für Online-Shops bede...
 
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Was der Brexit für Online-Shops bedeuten könnte

Elionas2 - pixabay.com
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Über 30 % der internationalen Warenströme laufen über das Vereinigte Königreich - dessen EU-Austritt wird auch wirtschaftlich hohe Wellen schlagen.

Wie genau es um den Brexit steht, wissen aktuell weder die Briten, noch die EU. Während verhandelt und verschoben wird, hat sich der Zahlungs-Dienstleister Paymill aus München angeschaut, welche Folgen der Austritt des Landes aus der Europäischen Union an Folgen für Online-Händler haben könnte. Waren aus UK würden bei einem harten Brexit ohne Sonderregelungen teurer werden: ab 150 Euro fallen Zölle an, bei der Lieferung würde zusätzlich die österreichische Umsatzsteuer hinzukommen. Fast ein Drittel aller von EU-Bürgern bestellten Warenkörbe stammt aus Großbritannien.

Bei Paketen auf die Insel könnte es jedoch zu einer Entlastung kommen: Falls die britische Regierung jedoch an ihrem Versprechen festhält und die Importzölle auf 87 % aller Waren fallen lässt, würden die Preise für britische Kunden nicht stark steigen.

Für Unternehmen hat die EU einen Zoll-Leitfaden in mehreren Sprachen veröffentlicht. Wie genau, wann und unter welchen Bedingungen der Brexit ablaufen wird, lässt sich wohl erst sagen, wenn dieser durchgeführt wurde. Bis dahin können Unternehmen, die er betrifft, sich auf die möglichen Szenarien vorbereiten.
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