WKO: "Regional einkaufen - Österreich bringt'...
 
WKO

"Regional einkaufen - Österreich bringt's"

Markus Wache

So lautet der Slogan der neuen digitalen Plattform der Wirschaftskammer Österreich.

Durch die Coronakrise stehen viele österreichische Betriebe vor großen Herausforderungen. Viele von ihnen, vor allem aus den besonders betroffenen Branchen Handel, Gastronomie, aber auch Gewerbe und Handwerk bieten ihre Produkte aufgrund der verordneten Schließung ihrer Geschäftslokale online, per E-Mail oder auf Telefonbestellung an und liefern ihre Waren an Konsumenten. „Um die Tatkraft und den Einfallsreichtum unserer Unternehmerinnen und Unternehmer zu unterstützen, starten die Wirtschaftskammern die Plattform „Regional einkaufen – Österreich bringts!“ auf wko.at/regionaleinkaufen. Damit helfen wir auch Wertschöpfung in Österreich zu halten“, sagt Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich. Unternehmer können sich in wenigen Schritten im Firmen A-Z kostenlos als Lieferdienst zertifizieren. „Kundinnen und Kunden haben dann die Möglichkeit, Unternehmen gezielt nach Gemeinden oder Produktgruppen zu suchen und ihre Einkäufe auch in den herausfordernden Zeiten des Coronavirus regional zu tätigen. Das bringt wichtige Umsätze für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer“, so Mahrer.

Große Kampagne gestartet

Um die Plattform den Österreichern vorzustellen startet heute, Dienstag, in Kooperation mit Ö3 die Initiative „Da Hoam-Shopping“. Im Rahmen dieser Aktion können Konsumenten die seit 20. März gestellte Rechnung eines im Firmen A-Z zertifizierten österreichischen Unternehmens aus Handel, Gastronomie oder Gewerbe und Handwerk einreichen und den Gegenwert ihres Einkaufs zurückerhalten. Die Initiative wird in den kommenden Wochen laufend auf Ö3 beworben. Aus den eingereichten Rechnungen werden live in bis zu 10 Spielrunden pro Tag vom 7. bis 24. April 2020 Gewinner ermittelt. „Gerade jetzt ist es wichtig, unsere Mitgliedsbetriebe wo immer es geht und ganz konkret – so wie mit dieser Initiative – zu unterstützen. Denn wir wollen die Wirtschaft Schritt für Schritt in die Zeit nach Corona und damit wieder in die Normalität führen“, erklärt Mahrer.
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