: Zalando Österreich wagt sich in den Mobile...
 

Zalando Österreich wagt sich in den Mobile Commerce Sektor

Der mobile Onlinehandel in Österreich sei noch ausbaufähig, sagt Österreichs Zalando-Chef Dominik Rief. Der Herausforderung “Letzte Meile” will sich der Onlinehändler mit einer Kooperation mit österreichischen Hermes PaketShops stellen.

Der Onlinehändler Zalando will seine Position im österreichischen Mobile-Commerce-Segment kräftig ausbauen. Zwar biete Zalando seinen österreichischen Kunden bereits seit 2011 eine mobil-optimierte Version des Shops und seit Ende Juni 2014 gar eine eigene Shopping-App, die von einem eigenen 22-köpfigen Mobile Team komplett in-house entwickelt wurde. Doch werde die App hierzulande offenbar noch nicht so stark genutzt wie in anderen Ländern, berichtet das Wirtschaftsblatt. Demnach bezeichnet der Österreich-General-Manager von Zalando, Dominik Rief, den mobilen Onlinehandel Zalandos in Österreich als „noch ausbaufähig“.



Problemzone „Letzte Meile“



Laut Wirtschaftsblatt seien österreichische Kunden bei der Warenannahme oft nicht flexibel genug, wodurch Pakete von Kunden oft bei der Post abgeholt werden müssen – ein mühsames Unterfangen. Eine Lösung sieht Zalando in Österreich in einer Kooperation mit dem Zustelldienstleister Hermes: Österreichische Kunden können ihre Zalando-Bestellung statt nach Hause nun auch an einen Hermes PaketShop in ihrer Nähe liefern lassen. Hierzu wählt der Kunde während der Bestellung aus etwa 1.600 Anlaufstellen in ganz Österreich. Die Lieferung erfolgt dann direkt zum gewünschten Pickup-Point. Eine E-Mail informiert, sobald das Paket bereit steht. „Damit passen wir uns noch stärker an die Bedürfnisse unserer Kunden an, sodass sie ihre neuen Lieblingsteile unabhängig von der Zustellungszeit abholen können“, erklärt Rief. Die Pakete sollen nach Lieferung sieben Werktage zur Abholung im Hermes PaketShop bereit stehen.



Noch keine stationäre Niederlassung in Österreich



Ein stationäre Niederlassung von Zalando in Österreich – in Berlin und Frankfurt ist der Händler bereits mit Outlet-Stores vertreten – strebe man derzeit nicht an, zitiert das Wirtschaftsblatt den Österreich-General-Manager Rief. Vor einem möglichen stationären Start scheint man sich hierzulande – siehe oben – zuerst noch ganz auf den Ausbau im mobilen Segment zu konzentrieren.



stats