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Zalando plant 2017 Umsatzwachstum von 20-25 Prozent

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2016 konnte der Umsatz um 23 Prozent gesteigert werden, gleichzeitig wurde eine bereinigte EBIT-Marge von 5,9 Prozent erreicht.

2016 konnte Zalando in jedem Quartal weiter wachsen, der Umsatz stieg um 23 Prozent auf 3.639 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte man ein bereinigtes EBIT von 216,3 Millionen Euro erwirtschaften, was einer Marge von 5,9 Prozent entspricht. 2017 erwartet sich der Online-Modehändler wieder eine EBIT-Marge zwischen 5 und 6 Prozent, gleichzeitig will man den Umsatz in diesem Jahr um 20 bis 25 Prozent steigern.

Vorstand verspricht 2.000 neue Arbeitsplätze
Zalando zählte im vergangenen Jahr 20 Millionen Kunden, ein Zuwachs von elf Prozent. Vor allem von mobilen Endgeräten wurde vermehrt geshoppt. „Wir investieren, um schnell zu wachsen. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, dass wir unser Geschäft profitabel ausgebaut haben“, sagte Co-CEO Rubin Ritter. „Wir entwickeln das ‚Betriebssystem‘ für die Modeindustrie und investieren in ein einzigartiges und reibungsloses Kundenerlebnis, um in Zukunft weiter Marktanteile zu gewinnen. Gleichzeitig werden wir unser Team weiter ausbauen und dieses Jahr mehr als 2.000 neue Arbeitsplätze schaffen.“

Im vergangenen Jahr hat man das eigene Logistiknetzwerk gestärkt und auch die Mitarbeiter im Technologie-Team von 1.000 auf 1.600 in die Höhe geschraubt. Das europäische Logistiknetzwerk wird mit Logistikstandorten der Größenordnung zwischen 20.000 bis 30.000 Quadratmetern in Frankreich und Schweden sowie einem Logistikzentrum mit rund 130.000 Quadratmetern in Polen erweitert. Insgesamt wurde 2016 ein Investitionsaufwand von 181,7 Millionen Euro für die Infrastruktur, den Ausbau der Automatisierung und selbst entwickelte Software bei Zalando getätigt. 2017 werden Investitionen in Höhe von rund 200 Millionen Euro erwartet.

Kauf der Kickz AG
Ende Februar hat Zalando den Kauf der Kickz AG aus München, Multichannel-Einzelhändler für Basketball, vereinbart. Mit dem Zukauf will man das Sport- und Lifestyle-Segment stärken. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der fusionskontrollrechtlichen Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden in Deutschland und Österreich, der Vollzug der Transaktion soll in der ersten Jahreshälfte 2017 erfolgen.

Rubin Ritter, Co-CEO und Zalando Vorstand. © Zalando
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