A&G Development: Amir Karimi: Zukunft ohne Ze...
 
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Amir Karimi: Zukunft ohne Zettel

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Mit „admin“ startet die Softwareschmiede A&G Development aus Bremen ­kommendes Jahr eine Plattform für digitale Kassenzettel. Firmengründer Amir ­Karimi schildert im CASH-Interview, warum an der Alternative zum ­Thermo­papier langfristig nichts vorbeiführt.

CASH: Herr Karimi, auf der Homepage von admin läuft ein Countdown, der mit dem Jahreswechsel endet. Was hat es damit auf sich?
Amir Karimi: In Deutschland gilt ab Jänner 2020 die Registrierkassenpflicht, wie es sie in Österreich bereits gibt. Der Start der Verordnung ist auch das grobe Startzeitfenster von admin in Deutschland. Zwei Jahre haben wir an der Plattform für digitale Kassenzettel gearbeitet, nach dem Launch geht die Entwicklung natürlich weiter.

Mit admin können Händler also die Kassenzettel an die Handys der Kunden schicken – wie funktioniert das?
Das hängt von der Implementierung ab, die wir über Plug-ins für bestehende Systeme ermöglichen. Eine Übermittlung via QR-Code oder NFC ist genauso möglich wie der Versand via E-Mail. Wichtig ist bei einem solchen Service, dass er reibungslos verläuft. Nur dann wird er auch von Kunden angenommen. Wir werden die Übermittlung für den stationären sowie für den Onlinehandel anbieten. Auf der Kundenseite haben wir für iOS und Android nativ entwickelt, also eigene Apps für beide Systeme.

Kann admin auch in bestehende Kundentreueprogramme oder bei Payment-Apps eingebunden werden?
Noch nicht, aber man soll niemals nie sagen. Ich bin ein großer Fan von Kundenbindung durch Convenience, aber eine Plattform wie admin darf einfach nicht zum Sammeln von Kundendaten verwendet werden. Auf die digitalen Kassenzettel sollen nur die Endkunden und bei Bedarf deren Steuerberater Zugriff haben.

Das ganze Interview finden Sie im E-Paper der CASH-Ausgabe 11-12/2019

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