Amazon: Markus Schöberl: Das Tor zur Welt
 
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Markus Schöberl: Das Tor zur Welt

Thorsten Jochim

Markus Schöberl, Director Seller Service bei Amazon für Deutschland und Österreich, spricht im CASH-Interview über globale Absatzchancen heimischer KMUs, Produzenten als Verkäufer und die Österreich-Pläne des Internetriesens.

CASH: Das „Coronajahr 2020“ hat dem Onlinehandel zu einem großen Wachstumsschub verholfen. Wie viele Verkäufer aus Österreich hat der Amazon Marketplace im Vorjahr neu gewonnen und wie viele zählt man aktuell insgesamt?
Markus Schöberl: Das letzte Jahr war in Anbetracht wiederkehrender Lockdowns für alle eine riesige Herausforderung. Für viele Unternehmen war sie sogar eine existenzielle Bedrohung. Zahlreiche Unternehmen haben aber aus der Not eine Tugend gemacht und sich online ein zweites Standbein aufgebaut – und wir haben viel Energie darauf verwendet, sie bei diesem Schritt zu unterstützen. Aktuell arbeiten wir mit tausenden österreichischen Unternehmen zusammen, die ihre Produkte bei Amazon verkaufen – gerade kleine und mittelständische Unternehmen, die bekannten KMUs. Diese verkauften von Juni 2019 bis Mai 2020 13 Millionen Produkte über Amazon, das sind um 18 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Noch stärker ist übrigens der durchschnittliche Jahresumsatz dieser Unternehmen gestiegen, nämlich um 33 Prozent.


Können Sie grob skizzieren, welche Vorteile es hat, über den Amazon Marketplace in den E-Commerce einzusteigen, anstatt selbst etwas aufzubauen?
Durch den Verkauf über unsere Stores erhalten kleine und mittlere Unternehmen den direkten Zugang zu Millionen von Kunden in der ganzen Welt. So können sie mit einem relativ geringen Aufwand eine große Reichweite erzielen. Für den Versand können die Unternehmen unsere Logistik nutzen – eine Erleichterung gerade beim grenzüberschreitenden Verkauf. Zusätzlich unterstützen wir bei Bedarf beim Markenaufbau und bieten unterschiedliche Programme an, um Produkte zielgerichtet zu verkaufen. Zwei Beispiele: Amazon Launchpad ermöglicht Start-Ups einen einfachen und schnellen Start. Mit Amazon Business können Unternehmen zusätzlich an B2B-Kunden verkaufen. Auch Sprachbarrieren stellen mittlerweile kaum mehr ein Hindernis dar: Jährlich übersetzen wir Millionen von Produktseiten mit Hilfe von maschineller Übersetzungstechnologie, die den internationalen Handel weiter vereinfacht.

Das Interview in voller Länge finden Sie in unserem E-Paper der CASH März-Ausgabe. Um Zugang zum E-Paper zu erhalten, müssen Sie Cash+ Leser sein. Hier können Sie sich kostenlos registrieren.

Ein Video über österreichische Verkaufspartner von Amazon finden Sie unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=Tz-tF2IBW18

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