BrandLoyalty: H. Smits & H. Deusien: Die Zeit...
 
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H. Smits & H. Deusien: Die Zeit ist reif für "digitale Loyalität"

Anouk Smeets
Henkjan Deusien & Harm Smits, Sales-Manager bei Brandloyalty
Henkjan Deusien & Harm Smits, Sales-Manager bei Brandloyalty

CASH sprach mit den beiden Sales-Managern Henkjan Deusien und Harm Smits vom Kundenbindungs-spezialisten BrandLoyalty über die kurzfristigen ­Veränderungen von Kundenbindung während Corona und die nachhaltigen Auswirkungen auf ihren Arbeitsalltag.

CASH: Herr Smits, Herr Deusien, über die Furchen, die das Jahr 2020 hinterlässt, werden wir sicher noch lange sprechen. BrandLoyalty feiert heuer seinen 25. Geburtstag. Wie werden Sie dieses Jubiläumsjahr in Erinnerung behalten?
Harm Smits: Wir konnten unser Wachstum 2020 beschleunigen und unsere „Next Generation Happiness“-Strategie für 2025 weiterverfolgen. Aber 2020 war für uns definitiv eine Herausforderung. Die Welt steckt heuer in einem Hurrikan des Wandels. Die Absage von zum Beispiel der Fußball-Europameisterschaft hatte heuer direkte Auswirkungen auf unsere geplanten Treuekampagnen. Glücklicherweise ist es uns gelungen, in enger Absprache mit unseren Handelspartnern, die Lieferanten zu wechseln und die Produktion rechtzeitig anzupassen. 
Henkjan Deusien: Wir haben eine sehr enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern und konnten uns daher auch in dieser beispiellosen Zeit, in der eine Vorausplanung schwierig ist, auf sie verlassen.

Was wollen Sie mit der Aktion „Next Generation Happiness“ erreichen?
Smits: Unser Geschäft drehte sich immer darum, die Welt glücklicher zu machen. Indem wir eine kontinuierliche Verbindung zwischen Käufern und Gemeinschaften, Einzelhändlern und Marken herstellen, originelle und ansprechende Erfahrungen bieten, als wahre Helden agieren, indem wir verantwortlich sind und gleichzeitig eine dynamische Reaktion auf sich ändernde Verbraucherbedürfnisse sicherstellen, können wir eine glücklichere Welt für die nächste Generation schaffen.

Viele Unternehmen wurden von der Coronakrise überrumpelt und unvorbereitet getroffen. Sie sind international stark vernetzt, wie war das bei Ihnen?
Deusien: Wir haben bereits im Januar begonnen, unseren Kontakt zu unseren Lieferanten in Asien zu vertiefen, um abschätzen zu können, welche Konsequenzen Covid-19 für die Verfügbarkeit und Lieferzeit der Waren für unsere geplanten Kampagnen haben würde. Durch vorausschauende Planung und viel Flexibilität konnten wir vermeiden, dass die Krise einen wesentlichen Einfluss auf unsere Programme hat. Zwei Monate später hatte Covid-19 immer noch Auswirkungen auf unsere lokalen Niederlassungen insbesondere in Europa, wo viele Kollegen aufgrund der Lockdowns von zu Hause arbeiten mussten. Das bedeutete auch, dass alle Reisetätigkeiten sofort eingestellt wurden und wir unsere Kunden nicht mehr persönlich für Meetings treffen oder Geschäfte besuchen konnten, um ein Treueprogramm zu starten.

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