Denns BioMarkt: Mareike Nossol: In kleinen Sc...
 
Denns BioMarkt

Mareike Nossol: In kleinen Schritten die Welt verbessern

Markus Wache

Denns Österreich-Geschäftsführerin Mareike Nossol blickt im Interview auf ein durchwachsenes Jahr zurück und spricht darüber hinaus über den Logo-­Relaunch und das 20-Jahr-Jubiläum von Denns Österreich.

CASH: Frau Nossol, Supermärkte und Discounter bedienen den Bio-Bereich immer breiter, wie stark beeinflusst das Ihr Geschäft?
Mareike Nossol:
Jedes gekaufte und konsumierte Bio-Produkt ist in meinen Augen ein Schritt in die richtige Richtung, da es Klima, Umwelt und unseren Nachfolgegenerationen zugute kommt. Daher begrüße ich diese Entwicklung. Nicht zuletzt deshalb, weil auch wir von Denns BioMarkt davon profitieren, dass immer breitere Bevölkerungsschichten an Bio-Produkte herangeführt werden, sich verstärkt Gedanken über Herstellung und Herkunft ihrer Produkte machen und dadurch automatisch auch an einem gewissen Punkt mit unserem Angebot in Berührung kommen.

Im Vorjahr erhielten biologische Lebensmittel und Produkte einen heftigen Schub. Inwieweit macht sich dieser Bio-Boom auch bei Ihnen bemerkbar? Gibt es merkliche Steigerungen in einzelnen Warengruppen?
Unserer Einschätzung nach ist dieser Trend nicht etwas, das sich in den letzten Monaten entwickelt hat, da sich bereits seit einigen Jahren bei Konsumenten das Bedürfnis nach gesunden, regionalen Lebensmitteln beobachten lässt. Corona hat bestimmt dazu beigetragen, dass sich dieser Wandel nochmal verstärkt hat – ich bin aber sicher, dass diese Entwicklung nicht erst dadurch ausgelöst wurde. Aufgrund der Hamsterkäufe zu Beginn des ersten Lockdowns gab es bei uns punktuell eine erhöhte Nachfrage nach Vorratsartikeln. Ansonsten konnten wir keinen einheitlichen Trend bei speziellen Produktgruppen feststellen.

Wenn Sie an die Anfänge der Pandemie zurückdenken, was waren die größten Hürden?
Eine der größten Herausforderungen war es, sehr rasch und dauerhaft Vorkehrungen zum Infektionsschutz zu treffen, um unsere Mitarbeiter gesund zu halten und ihren Schutz im Kundenkontakt und während ihrer gesamten Arbeitszeit zu gewährleisten. Dass wir das ganze Coronajahr ohne übermäßige Erkrankungsfälle unserer Belegschaft gemeistert haben, bestätigt uns in den getroffenen Maßnahmen. Herausfordernd war zudem, auf die permanent wechselnden Coronavorschriften zu reagieren und Beschaffungsprozesse sowie interne Abläufe jeweils kurzfristig anzupassen.

Das Interview in voller Länge lesen Sie im E-Paper der CASH Juni-Ausgabe

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