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Michael Buchacher: Werbung? Bitte maßgeschneidert

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Michael Buchacher: "Es wird weniger Werbung geben, dafür relevantere."
Michael Buchacher: "Es wird weniger Werbung geben, dafür relevantere."

Die Digitale Mediensysteme GmbH liefert Digital-Signage-Lösungen, ­produziert Inhalte dafür und verwaltet die Infrastruktur dahinter. CEO Michael Buchacher, MBA, spricht im CASH-Interview über die Zukunft der Werbung und warum sie längst umsetzbar ist.

CASH: Herr Buchacher, Digital Signage ist in den vergangenen Monaten in Form der Einlasskontrollen eine wichtige Rolle zugekommen. Wie hat sich die Digitale Mediensysteme GmbH dabei geschlagen?
Michael Buchacher: Besser als befürchtet. Bei der Eingangskontrolle waren wir die Ersten in Österreich, die Lösungen in diese Richtung angeboten haben. Die Auftragslage hat sich zwar beruhigt, aber das Thema ist noch lange nicht vorbei, vor allem international nicht. Zurzeit liefern wir unsere Digitallösungen in 13 europäische Länder.

Sie liefern aber nicht nur die Bildschirme und installieren diese, sondern spielen auch die Inhalte aus.
Richtig, wir bieten Hardware sowie Software, die dazugehörigen Schnittstellen und Sensoren, das CMS, betreuen das Roll-out und liefern dank unserer hausinternen Redaktion aufbereitete Inhalte in den Bereichen Grafik, Video und Audio. Es passiert manchmal, dass Kreativagenturen tolle Ideen haben, die aber für die technischen Betreuer schwer umsetzbar sind. Die kriegen dann unter Umständen das Image der Nein-Sager. Wir wollen jedoch mit technischem und inhaltlichem Verständnis das optimale Resultat bei medialen Kampagnen liefern.

Wie lässt sich der Erfolg hierbei messen?
Gerne wird geschaut, ob die Kunden die beworbenen Produkte kaufen. Das ergibt natürlich Sinn, aber damit hat man erst ein Feedback, wenn der Kunde das Geschäft bereits verlassen hat. Ich möchte den Händlern gerne sagen, dass sie endlich aufwachen sollen und ihren physischen Store näher an das Onlineangebot bringen sollen. Messt die Reaktion der Kunden vor Ort, das steigert die Dynamik am POS ungemein.

Das gesamte Interview zum Nachlesen gibt's im E-Paper:
September 2020
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