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Martin Engelmann: Gemeinsam stark

Markus Wache

Mag. Martin Engelmann und sein Team kämpfen gemeinsam gegen die Auswirkungen der Coronakrise. Wie sehr diese das daily Business des Drogerieriesen verändert hat und warum Zukunftsprognosen schwierig sind, schildert der Vorsitzende der dm Österreich-Geschäftsführung im Interview.

CASH: Herr Engelmann, Österreich ist wegen des Coronavirus seit Wochen im Ausnahmezustand. Wie gehen Sie und vor allem Ihre Mitarbeiter mit der aktuellen Situation um?
Martin Engelmann: Es ist unbestritten eine schwierige Situation die sich laufend ändert. Es galt vom ersten Tag der Coronakrise an, die Versorgung mit Drogerieprodukten des täglichen Bedarfs sicherzustellen und dabei zu jeder Zeit die Gesundheit unserer Mitarbeiter und Kunden als oberste Priorität im Auge zu behalten. Die Mittel, die uns dabei zur Verfügung standen und teilweise auch die Empfehlungen seitens Medizinern und Behörden haben sich im Laufe der Wochen immer wieder weiterentwickelt. Hier galt und gilt es, rasch zu reagieren, die erforderlichen Informationen intern nutzbar zu machen, alle verfügbaren technischen Einrichtungen zur Vernetzung zu nutzen, Prioritäten zu setzen sowie den Menschen in allen Bereichen der Wirtschaftsgemeinschaft Gestaltungsraum und Verantwortung zu übertragen. Ich denke wir können mit Stolz sagen, dass uns ein starkes Wir durch diese Herausforderungen getragen hat. Diese Stimmung ist gerade auch bei den Kolleginnen und Kollegen im Vertrieb stark spürbar. 

Können Sie schon sagen, wie die Coronakrise Ihre Umsätze im Startmonat März beeinflusst hat?
Nach Abverkaufsspitzen durch Bevorratungen Mitte März haben sich die Umsätze sehr bald auf niedrigerem Niveau stabilisiert. Gerade umsatzstarke Standorte in Innenstädten oder Einkaufszentren waren von der starken Einschränkung des öffentlichen Lebens besonders betroffen. Dazu kam die Schließung unserer Friseur- und Kosmetikstudios ab dem 16. März.

Zumindest die Friseurstudios dürfen laut aktuellem Stand (23. April 2020, Anm. d. Red.) Anfang Mai wieder öffnen, bei den Kosmetikstudios ist die Situation ja noch unklar. Wie sehr wird deren Schließung sich denn auf die Gesamtentwicklung von dm auswirken?
Bislang halten wir bei sechs Wochen Totalausfall unserer Friseur- und Kosmetikstudios und möglicherweise wird es noch längerfristige Einschränkungen bei Behandlungen in diesen Bereichen geben, die zu erhöhten Aufwänden und reduzierten Umsätzen führen werden.

Das gesamte Interview zum Nachlesen gibt's im E-Paper:
April 2020

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