Spar: Gerhard Drexel: Ohne S-Budget geht nix
 
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Gerhard Drexel: Ohne S-Budget geht nix

Heuer feiert die Eigenmarke S-Budget den 10. Geburtstag. Spar-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel kann sich die Preiseinstiegsmarke gar nicht mehr wegdenken.

Galerie: Gerhard Drexel im CASH Interview: Ohne S-Budget geht nix

CASH: Herr Drexel, wie würde es der Spar heute gehen, wenn es S-Budget nicht gäbe?
Gerhard Drexel: S-Budget gehört mittlerweile so klar zu uns, dass ich mir dieses Familienmitglied gar nicht mehr wegdenken kann. Ich kann mir auch, ehrlich gesagt, überhaupt nicht vorstellen, dass niemand von uns irgendwann doch auf diese geniale Idee gekommen wäre. Aber weil wir viele innovative Köpfe haben, hätte sicher der eine oder die andere etwas erfunden, was ähnlich treffsicher gewesen wäre. Denn das ist es, was S-Budget ausmacht: Die Marke holt treffsicher die Kunden bei ihrem großen Bedürfnis nach geldbeutelschonenden superguten Produkten ab. S-Budget ist ein Wahrnehmungskonzept und ermöglicht unseren Kunden sekundenschnelle Entscheidungen am Regal.
Wodurch unterscheidet sich S-Budget von Mitbewerber-Preiseinstiegsmarken?
Zum einen beim Außenauftritt: Das unverwechselbare, sofort identifizierbare Verpackungsdesign und das wirklich enorm aufmerksamkeitsstarke und sympathische Testimonial –  das Börserl. Wir sind selber ganz fasziniert davon, dass es uns gelungen ist, die Marke S-Budget zur Kultmarke zu machen. Zum anderen unterscheidet sich S-Budget durch seine inneren Werte: Wir legen bei der Produktauswahl dieselben strengen Kriterien an wie bei den anderen Spar-Eigenmarken-Linien.
Der Promotions- und Preisdruck im LEH ist enorm. Wie wird S-Budget davon profitieren?
S-Budget profitiert davon, dass die Kunden die Marke als immer preisgünstig erleben, weil sie keinen Aktionen unterliegt. Das erleichtert vielen Kunden die Auswahl. Sie können immer sicher sein: S-Budget hat den Diskontpreis und ist immer billig. S-Budget wirkt sowohl in Zeiten von gesamtwirtschaftlicher Stagnation als auch in Zeiten von Hochkonjunktur. Die Erkenntnis „Poor people need low prices and rich people love low prices“ hat sich bei S-Budget auf erfrischende und charmante Art materialisiert.
Was schwebt Ihnen vor: Wie umfangreich soll die S-Budget-Range zum 15. Geburtstag sein?
Das Börserl repräsentiert aktuell bereits über 720 S-Budget-Produkte allein in Österreich. Hinzu kommt eine noch größere Anzahl in unseren vier Auslandsmärkten Italien, Ungarn, Slowenien und Kroatien. Wobei wir hier zwischen rein nationalen – also zum Beispiel italienischen oder slowenischen – S-Budget-Artikeln sowie zwischen international konzipierten S-Budget-Produkten unterscheiden. Zu Ihrer Frage: Wir setzen unserem Denken ganz grundsätzlich keine Grenzen: so auch nicht bei S-Budget.
Herr Drexel, vielen Dank für das Gespräch!

EIN ECHTER SPARIANER
Offizieller Börserl-Geburtstag: 8.5.2008
Das ist übrigens der Geburtstag von Präsident KR Luis Drexel. Zufall?


Produktanzahl: Versechsfacht
2008: 112
2012: 447
2018: 723

Umsatzzuwächse: zweistellig
2009: +111 %
2013: +21 %
2015: +13 %
2017: +10 %

Börserl-Hype: abgetanzt
Seit 9 Jahren gibt es die kultigen S-BudgetPartys, auf denen bisher österreichweit 10.000 junge Leute abgetanzt haben.

Lieblingsprodukt: Schluck für Schluck
Kunden: S-Budget Energy Drink
Gerhard Drexel: S-Budget Cappuccino, gekühlt im Becher



Spar-Facts 2017
- Die Spar-Organisation (ohne Hervis) wächst in Österreich um 4,6 % auf 6,7 Mrd. €.
- Das Plus im Ausland beträgt 10 %, auch wegen der Billa-Übernahme in Kroatien.
- Die Spar Österreich-Gruppe inkl. SES erzielt einen Bto.-Verkaufsumsatz von 14,64 Mrd. € (+6,5 %).
- Das Investitionsvolumen beträgt 650 Mio. €.
- Im In- und Ausland werden 81.394 Mitarbeiter beschäftigt.

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